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Polen Matchtag
Wenige Einsätze für das Sanitätsteam Wien

Polen Österreich

Wien, 13.06.2008

Neuerlich eine positive Tagesbilanz ziehen die
Einsatzorganisationen am zweiten Matchtag in Wien: Trotz ausgelassenen Jubels nach den beiden Spielen des Tages gab es kaum Verkehrsbehinderungen in der Stadt und auch nur wenige Einsätze für die Wiener Polizei und das Sanitätsteam.

Sowohl die Anreise zum Ernst Happel-Stadion als auch zur Fan Zone Wien verlief weitgehend störungsfrei. Obwohl die polnischen Fans deutlich öfter als die kroatischen Fans am vergangenen Sonntag ihren eigenen Pkw benützten, blieben Behinderungen aus.

Beim ersten Spiel der Deutschen gegen die Kroaten in Klagenfurt war die Fan Zone Wien mit mehr als 30.000 Besuchern gut gefüllt. Nach dem eindeutigen Spielausgang - das kroatische Team gewann gegen die deutsche Mannschaft - bewegte sich ein Zug feiernder Kroaten rasch in Richtung Ottakringer Straße, die daraufhin für Straßenbahn- und Individualverkehr gesperrt wurde. Die Fans feierten friedlich bis nach Mitternacht. Für diesen Zeitraum lenkten die Wiener Linien die Straßenbahnlinie 44 über die Strecke der Linie 43 um.

Während des zweiten Spiels des Tages - Österreicher gegen die Polen - wurde die Fan Zone erstmals wegen nahezu völliger Auslastung kurzfristig für weitere Gäste gesperrt. Nach kurzem konnten drei Eingänge wieder eröffnet werden und letztlich feierten mehr als 74.000 Fußballbegeisterte in dem Areal zwischen Rathausplatz und Heldenplatz.

Die Vollauslastung der Fanzone und die Zusammensetzung der Gäste - gleichzeitig hielten sich die Unterstützer der Teams von Deutschland, Kroatien, Polen und der heimischen Nationalmannschaft im Stadtzentrum auf - hatte keine negativen Auswirkungen auf die Bilanz der Sanitätsteams (Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Johanniter, Malteser, Rotes Kreuz). Insgesamt versorgten diese während der "heißen" Phase von Beginn des zweiten Spiels an 98 Personen, 88 davon wurden vor Ort
im Sanitätsbereich behandelt.

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