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Pressefoyer

 
 

Finanzmisere betrifft sämtliche Rettungsorganisationen
Samariterbund Burgenland pocht auf Lösungsmodell für alle Rettungsdienste

Wien, 27.06.2008

Mit gemischten Gefühlen beobachtet der Samariterbund Burgenland die Bemühungen des Landes zur Lösung der finanziell angespannten Situation des Roten Kreuzes. "Es ist begrüßenswert, dass sich die Politik aktiv der Probleme einer Rettungsorganisation annimmt", meint Geschäftsführer Ralph Ebhart. "Andererseits bleibt zu hoffen, dass man Lösungen anbietet, die allen Rettungsorganisationen zugute kommen."

Auch dem Samariterbund machen die engen, teilweise nicht kostendeckenden Abrechnungsmodalitäten zu schaffen. "Der Rettungs-Euro in der jetzigen Form wird die Probleme auf der Kostenseite nicht lindern", betont ASBÖ-Burgenland-Geschäftsführer Wolfgang Dihanits. "Zielführender wäre ein Rettungsförderungsgesetz, wie es unter anderem in Kärnten zur Anwendung kommt." Dort werden Leistungen nach exakt definierten Parametern (durchgeführte Transporte, gefahrene Kilometer, Einsatzstunden) durch die Landesregierung und Gemeinden abgegolten. "Unter diesen Voraussetzungen kann man tatsächlich von Kostenwahrheit sprechen", so Dihanits.

Zu kämpfen hat der Samariterbund derzeit auch mit den ständig steigenden Kosten. Die Samariter bekommen die gestiegenen Treibstoffpreise besonders deutlich zu spüren. "Derzeit fallen im Vergleich zum Vorjahr rund 40 Prozent mehr Kosten an", rechnet Ralph Ebhart vor. "Es kann nicht im Interesse des Landes sein, dass Organisationen, die sich Tag für Tag in den Dienst der Gesellschaft stellen, aufgrund eines übermäßigen Kostendruckes enorme Probleme bekommen." Eine Befreiung von der Mineralölsteuer - wie vom Samariterbund schon lange gefordert - könnte zumindest ein erstes Zeichen sein.

Rückfragehinweis:
Martina Vitek
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs Tel.: 0664/3582386
E-Mail: martina.vitek@samariterbund.net
www.samariterbund.net/burgenland

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