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KIT- Plattform Niederösterreich gegründet - Samariterbund mit an Bord
Samariterbund NÖ erfolgreich in der Krisenintervention

KIT-Plattform NÖ Gründung

NÖ Landhaus, 16.03.2010

Der Vizepräsident des Samariterbundes Niederösterreich LAbg. Otto Kernstock unterzeichnete am 11. März die Vereinbarung über eine offizielle Zusammenarbeit der vier Organisationen über Krisenintervention und Akutbetreuung in Niederösterreich. Der Festakt mit Pressefrühstück fand im Niederösterreichischen Landhaus in St. Pölten im Beisein von Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner statt.

Das Betreuungsteam des ASB Niederösterreich war in der jahrelangen Vorbereitungsphase federführend mit dabei. Von den ersten inoffiziellen Treffen, über die Begründung von regionalen Kooperationen mit dem Roten Kreuz im Raum Waldviertel, dem Zentralraum und in Purkersdorf, bis hin zu konkreten Gesprächen mit den zwei weiteren Organisationen, wie Akutteam Niederösterreich und Ökumenische Notfallseelsorge.
Der Begründer und scheidende langjährige Leiter des niederösterreichischen Betreuungsteams Dr. Franz Holzhauser - er wird weiterhin als Bundesleiter aller Betreuungsteams zur Verfügung stehen - bezeichnet die Unterzeichnung der Vereinbarung zur Plattformgründung als einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der niederösterreichischen Bevölkerung im Bereich der Akutbetreuung und Krisenintervention. Dr. Holzhauser wörtlich: „Jetzt kann erst richtig begonnen werden, diesen immer wichtigeren Teil der Ersten Hilfe im Rettungswesen flächendeckend aufzubauen um diesen in einem angemessenen Zeitrahmen den betreuungsbedürftigen Menschen zukommen zu lassen.“
Die vier Trägerorganisationen der Vereinbarung verpflichten sich darin als gleichwertige und gleichberechtigte Partner in allen Regionen des Landes für die Entwicklung und Durchführung von Strukturen zur raschen psychosozialen Versorgung nach lebensbedrohlichen und schockierenden Krisensituationen, wie zum Beispiel Unfall oder plötzlicher Tod eines Angehörigen, zu sorgen. Derzeit sind bereits zwei weitere Organisationen als außerordentliche Mitglieder bei der neuen Plattform dabei, nämlich 144 Notruf NÖ und die niederösterreichische Landeswarnzentrale. Neben der Verbesserung der alltäglichen Arbeit auf dem Gebiet der Krisenintervention ist als erste große Herausforderung die gemeinsame Abhaltung des Jahreskongresses der Österreich-Plattform für Akutbetreuung im Jahr 2011 (29./30.April 2011) in Tulln und damit erstmals in Niederösterreich geplant.

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