Chronik



1973 wurden von der Gruppe Loosdorf insgesamt ca. 23.000 km gefahren und 2.800 Einsatzstunden bei 666 Einsätzen geleistet.

Bei einer Gruppenausschußsitzung wurde der Ankauf einen neuen Rettungswagens (VW Automatik) im Wert von ATS 170.000,-- beschlossen. Ebenso wurder der Beschluß zum Tragen des Marktwappens von Loosdorf auf der neuen Rettungsuniform gefaßt.

Von 1974 bis 1979 erhöhte sich die Zahl der durchgeführten Rettungs- und Krankentransporte bereits auf über 800 und es wurden jährlich ca. 32.000 km bei eienr Leistung von ca. 5.000 Dienststunden zurückgelegt.

Am 10. Oktober 1979 übersiedelte die Gruppe Loosdorf von der Hohe Schule in ihr neues Dienstlokal am Rathausplatz Nr. 18. Im Dezember wurde eine Funk- und Telefonzentrale im neuen Dienstlokal mit Dauerbesetzung errichtet. Ebenso wurder der Bau einer Garage für zwei Fahrzeuge durchgeführt. 1984 wurde mit der Sanitätsbetreuung von verschiedenen Sportveranstaltungen begonnen. Weiters wurden jährliche Blutspendeaktionen in Zusammenarbeit mit der Blutbank des Krankenhauses St. Pölten durchgeführt.

1987 begann man mit dem Aufbau einer Jugendgruppe, bestehend aus sechs Mitgliedern.

In der Zwischenzeit wurden aufgrund der erhöhten Anzahl der Transporte mehrere Krankentransportfahrzeuge angekauft, wie Citroen Kobmi, Toyota-Bus, Fiat Ducato-Bus, wobei letzterer bis 1997 im Einsatz stand.

Bei der Gruppenhauptversammlung im Jahre 1992 legte Josef Mayer aus gesundheitlichen Gründen seine Funktion als technischer Leiter zurück. Als neuer technischer Leiter wurde Johann Baumgartner gewählt.

Am 23. November 1993 verstarb der langjährige technische Leiter und Gründungsmitglied der Samaritergruppe Loosdorf Josef Mayer.

Bereits im Jahre 1991 wurde über den Neubau einer Rettungsstelle diskutiert.
1993 fand sich ein geeignetes Grundstück. Im Dezember desselben Jahres wurde von der Gemeinde Loosdorf die Zusage für den Neubau eines Rettungshauses, das Grundstück und zusätzlich einer Mitfinanzierung bis zum Bauende gegeben.

1994 gerät der Neubau einer Rettungsstelle aufgrund einer als nicht zweckmäßig gefundenen Planung ins Wanken. Durch einen Zivildiener wird eine neue Variante erarbeitet. Das Projekt "Neubau der Rettungsstelle" wird gestoppt.

Am 26. Oktober wird bei einer Versammlung nach eingehender Diskussion bei der 25 aktive Mitarbeiter und Funktionäre anwesend sind, eine letzte Entscheidung über den Ankauf der alten Rettungsstelle verworfen.

Ab November 1994 wird der Sozialdienst "Essen auf Rädern" durch die Unterstützung von Mitarbeitern der Rettungsstelle Loosdorf durchgeführt.

1995 wird ein Baubeirat, bestehend aus fünf ASBÖ-Mitgliedern und drei Gemeindevertretern, aufgestellt.

In der Zwischenzeit wird die Rettungsstelle vom Rathausplatz 18 in die ehemalige Gemeinde Rathausplatz 16 verlegt.

Im September 1995 sind bereits die Fundamente für die neue Rettungsstelle am Standort der Linzer Straße 60 fertig gestellt.

Obwohl eine Bauzeit von fünf Jahren vorgesehen war, konnte die Rettungsstelle bereits in der Zeit vom 18. bis 20. Oktober 1996 ihre neue Einsatzzentrale beziehen.

Am 27. April 1997 fand im Rahmen eines Festaktes die Einweihung der neuen Rettungsstelle statt. Die Weihe wurde von Dechant KR Raimund Breiteneder, Pfarrer der Gemeinde Loosdorf, zelebriert.

Insgesamt wurden im Jahre 1997 von den freiwilligen Mitarbeitern sowie den Zivildienern 34.222 Dienststunden geleistet.

zurück      nächste Seite