Der Samariterbund Wien zieht nach den beiden Robbie Williams-Konzerten im Ernst Happel-Stadion positiv Bilanz: Trotz der großen Zahl von 110.000 BesucherInnen hielten sich die Interventionen mit 373 Hilfeleistungen und 8 Abtransporten absolut in Grenzen.
Am 18. und 19. August beehrte der derzeit wohl begehrteste Musikexport Englands, Robbie Williams, das Wiener Ernst Happel Stadion und 110.000 BesucherInnen sorgten dafür, dass das Haus an beiden Tagen zum Bersten voll und die Stimmung am absoluten Siedepunkt war.
Während die Herzen der begeisterten Menge schneller schlugen und die Körpertemperatur vieler „Tanzwütiger“ rapide anstieg, behielt das Team des Samariterbundes Wien aber einen kühlen Kopf und sorgte dafür, dass Insektenstiche und Kreislaufprobleme rasch und unkompliziert behandelt werden konnten und für alle BesucherInnen Robbie Williams Gastspiel in Wien zu einem absoluten Highlight wurde.
Dementsprechend erfreulich fiel auch das Resümee aus: „Trotz der insgesamt 110.000 BesucherInnen im Stadion hielt sich die Zahl der Interventionen (Freitag; 180 Hilfeleistungen, 3 Abtransporte; Samstag: 193 Hilfeleistungen, 5 Abtransporte) in Grenzen“, zieht Einsatzleiter Ing. Alexander Prischl positiv Bilanz.
Dabei vergisst Prischl aber nicht, dass ein Ambulanzdienst in dieser Größenordnung nicht ohne den Einsatz zahlloser Freiwilliger realisiert werden kann: „Nach einem Tag Ruhepause ist es an der Zeit allen 225 Kolleginnen und Kollegen zu danken, die an einem oder beiden Tagen durch ihre Dienstbereitschaft dazu beigetragen haben, diesen Auftrag erfolgreich zu erfüllen“, streut er seinem gesamten Team am Tag danach die berechtigten Rosen.
„Außerdem möchte ich mich im Namen des Samariterbundes Wien bei den Veranstaltern, der Polizei und bei den zuständigen Behörden für die professionelle Zusammenarbeit vor, während und nach der Veranstaltung bedanken“, weiß Prischl, dass alle Teams an einem Strang ziehen müssen, um Großeinsätze wie diesen reibungsfrei zu absolvieren.