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Bundesminister Alois Stöger zu Besuch in Traismauer
Samariterbund und Volkshilfe Traismauer empfingen Gesundheitsminister

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Traismauer, 16.02.2010

Der Faschingdienstag war nicht nur Zeitpunkt für den traditionellen Umzug durch die Innenstadt, auch hoher politischer Besuch stellte sich an diesem Tag ein. Eine Delegation, angeführt von Gesundheitsminister Alois Stöger, besuchte die Römerstadt um sich einen Überblick über die Samariterbund-Rettungszentrale und das Tagesbetreuungszentrum der Volkshilfe Niederösterreich zu verschaffen. Gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Sepp Leitner sowie den Abgeordneten zum Nationalrat Anton Heinzl, Hans Hell sowie Ewald Sacher und den Abgeordneten zum NÖ-Landtag Heidemaria Onodi und Otto Kernstock wurde der Minister von Bürgermeister Mag. Johann Gorth empfangen.

Im Tagesbetreuungszentrum konnte sich der Minister von Leiterin Margit Steiner einen kurzen Überblick über Angebot sowie Ausstattung geben lassen. BM Stöger war sehr beeindruckt, dass Räumlichkeiten für Rettung, Tagesbetreuung und Ärztehaus in Traismauer an einem Standort zusammengefasst wurden und somit Synergien entstanden sind.

Beim Samariterbund wurde im Anschluss ein Rettungstransportwagen präsentiert und im Seminarraum bei einem kleinen Imbiss nett geplaudert.

Organisationseiter Vizebürgermeister Herbert Pfeffer sprach über das vielfältige Leistungsangebot vom Rettungs- und Krankentransport über Essen auf Rädern bis hin zu den Sozialdiensten, wo unter anderem auch die Schul- und Kindergartentransporte durchgeführt sowie Behinderten- und Seniorenfahrdienste abgewickelt werden. Am Standort Traismauer hat der ASBÖ-NÖ aufgrund geographischer Überlegungen und der guten Anbindung an das hochrangige Straßennetz das niederösterreichische Zentrallager für den Katastrophenhilfsdienst untergebracht. VBgm. Pfeffer appelliert an Minister Stöger und LHStv. Leitner das in massiv finanzielle Schwierigkeiten geratene Rettungswesen in unserem Land wieder auf gesicherte und gesunde Beine zu stellen und die dafür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. „Selbstverständlich sind sich auch die Rettungsorganisationen ihrer Verantwortung bewusst und bereit das ihre dazu beizutragen. Es darf aber nicht sein, dass hier im Speziellen eine Nonprofitorganisation suggestiv ausgehungert wird. - Das Ehrenamt gehört viel mehr gefördert und es müssen Anreize geschaffen werden, um Menschen dafür zu motivieren“, so Pfeffer abschließend.

Bürgermeister Mag. Johann Gorth stellte kurz die Stadtgemeinde vor. In Richtung des Ministers meinte Gorth: „Wenn die Kommunen Motor in der Region sein sollen, dann muss man ihnen auch den notwendigen Spielraum geben sowie die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen.“ Dieses Thema soll Minister Stöger, selbst bis vor kurzem als Kommunalpolitiker tätig, gemeinsam mit seinen RegierungskollegInnen diskutieren und hier für eine tragfähige Lösung sorgen. Der Minister sicherte seine Unterstützung für die Gemeinden zu.

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