In der ASBÖ-Rettungsschule NÖ in Wilhelmsburg erhalten die jungen Männer eine 100-stündige theoretische Ausbildung zum Rettungssanitäter. Unter der Aufsicht und Belehrung eines fachkundigen Praxisanleiters erfolgt anschließend die praktische Ausbildung an den Dienststellen im Ausmaß von 160 Stunden. Theorie und Praxis bereiten die Zivildienstleistenden auf den Umgang mit kranken und verunfallten Mitmenschen vor. Aber erst der erfolgreiche Abschluss dieser Ausbildung vor einer Prüfungskommission berechtigt den Zivildienstleistenden zum Einsatz im Rettungs- und Krankentransportdienst.
Dann beginnt für die Zivildienstleistenden eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit bei einer unserer 22 ASBÖ-Rettungsstellen in NÖ. In dieser Zeit bekommen die Zivildiener auch zu spüren, wie schwer es ist, eine Rettungsorganisation am Leben zu erhalten und wie vielfältig die Einsätze beim Samariterbund sind.
Für Zivildienstleistende, die diese Ausbildung nicht positiv abschließen, gibt es keine geeignete Einsatzmöglichkeit und es kann zu einer frühzeitigen Rückgabe an die Zivildienstserviceagentur kommen.
Viele ehemalige Zivildienstleistende bleiben als freiwillige oder sogar hauptamtliche Helfer dem ASBÖ treu und sind stolz darauf soziale Leistungen in Ihrem Pflichtjahr erbracht zu haben. Allen gemeinsam ist die Überzeugung, statt des Präsenzdienstes sozial tätig sein zu wollen.
Ansprechpartner:
Landesverband Niederösterreich:
Rechtsträger für alle Rettungsstellen, deren Betrieb durch ASBÖ-Gruppen geführt wird.
Nina Oysmüller, Tel.: 02746/5544-203
Reinhard Schuster, Tel.: 02746/5544-204
Zu den weiterführenden Informationen
Samariterbund NÖ Rettung und Soziale Dienste gGmbH:
Rechtsträger für die Rettungsstellen Gaaden, Marchfeld-Lassee, Persenbeug und Traismauer
DKGP Christian Maierhofer, Tel.: 02746/5544-104
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