ASB Wien hat seine ersten Schulsanitäter

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Seit Jänner gibt es beim LV Wien eine Projektgruppe zur Einführung eines Schulsanitätsdienstes. In einer Pilotphase sollten erste Erfahrungen gesammelt werden, wie sich das aus Deutschland übernommene Konzept in Österreich umsetzen lässt. Die Projektleitung wurde Kai-Uwe Hafer (Gruppe Floridsdorf-Donaustadt) übertragen, der bereits in Deutschland zahlreiche praktische Erfahrungen mit dem Aufbau eines Schulsanitätsdienstes gemacht hat.
Über vorhandene Kontakte der Gruppe Simmering konnte das Gymnasium der Dominikanerinnen im 13. Bezirk als Pilotschule gewonnen werden. Die Gruppe Simmering betreut bereits die dortige Mittelschule und versorgt sie mit Sanitätsmaterial.
Ausbilder Christian Kleinrath (Gruppe Simmering) bildete im April die Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 Jahren aus und unterrichtete dabei nicht nur den 16-stündigen Erste Hilfe Kurs sondern zeigte ihnen auch den Umgang mit Beatmungsbeutel und Blutdruckmessgerät sowie den Verletztentransport mit der Trage. Das Unterrichtskonzept wurde von der Projektgruppe erarbeitet und soll als Grundlage für die weitere Helferausbildung dienen.
Am 15. Mai war dann die „kommisionelle Prüfung“, bei der die Schüler durch großes Fachwissen glänzten und im Rahmen der Schulschlussfeier konnte der Schule am letzten Schultag der Schulsani-Rucksack übergeben werden, der speziell auf die Bedürfnisse bei Unfällen an Schulen angepasst wurde.
Nach den wohlverdienten Ferien – alle Schüler haben die Ausbildung in ihrer Freizeit auf sich genommen – wird dann der Realbetrieb aufgenommen und von der Projektgruppe kritisch bewertet. Eine weitere Schule (Gymnasium Gottschalkgasse im 11. Bezirk) wird ebenfalls ihre Schüler ausbilden lassen und aus den gemachten Erfahrungen an beiden Schulen wird dann im Dezember ein Leitfaden erstellt, den alle ASB-Gruppen anfordern können, damit die ersten 20 neuen Schulsanis nicht die letzten bleiben...

Bericht: Kai-Uwe Hafer

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