AKJA 2005 - Eine Nachtübung der besonderen Art

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Speziell für unsere Wiener Samariter war das Übungsgebiet (eine Schipiste und ein umliegendes Waldgebiet) und das Suchen und Retten, die Erstversorgung und der Abtransport von 4 Verletzten vom Berg in das Tal eine neue Erfahrung und eine große Herausforderung, so der Technische Bundesleiter der Samariter, Bundesrettungsrat Wolfgang Zimmermann.
20 Bergretter und 20 SanitäterInnen mit zwei Suchhundestaffeln aus den Gruppen Leopoldstadt, Favoriten, Simmering und Meidling trafen sich um 19.00 Uhr beim Sanitätscontainer der Meidlinger Samariter um die letzten Details zu besprechen. An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Meidlinger Samariter seit vielen Jahren den Wintersportunfalldienst auf dieser vor allem bei den Wienern sehr beliebten Schipiste sehr erfolgreich sicherstellen.
Erschwerte Bedingungen wie Schnee, Dunkelheit und Temperaturen um den Gefrierpunkt machten die Rettung und sanitätsdienstliche Versorgung von Verletzten erst so richtig interessant und es zeigte sich im Detail, worauf es bei einem gemeinsamen Einsatz ankommt.
Der Einsatz der beiden Rettungshundeteams war für beide Organisationen eine neue Erfahrung, zeigte sich doch, wie wichtig es ist die Arbeitsweisen der Spezialeinheiten aufeinander abzustimmen.
„Der Übungszweck, die Überprüfung der Einsatzbereitschaft und Ausrüstung des Personals und des Einsatzmaterials des LV-Wiens und der Gruppe Meidling, die auch die Verpflegung durchführten sowie die Zusammenarbeit konnte vollständig erreicht werden.“ berichten die Übungsleiter Stefan Grasel, ASBÖ Einsatzleiter Andreas Flaschner und Heinz Treyer von der Bergrettung.
Die Motivation der Samariter und Bergretter war ausgezeichnet, es wurde sehr gut zusammengearbeitet.
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