Willkommen auf der Internetplattform des Arbeiter-Samariter-Bund Österreich!

Benutzen Sie die Hilfslinks zum Navigieren in diesem barrierefreien Dokument.


Designed by: echonet - communication GmbH

Zur Gruppenauswahl

Pistenrettung Dreiländereck

 
 

Pistenrettung Dreiländereck
Dreiländereck 2006/2007

Logo 3laendereck

Pistenrettung 2006

Pistenrettung 2006 1

Pistenrettung 2006 10

Pistenrettung 2006 2

Pistenrettung 2006 3

Pistenrettung 2006 5

Pistenrettung 2006 4

Pistenrettung 2006 6

Pistenrettung 2006 7

Pistenrettung 2006 8

Pistenrettung 2006 9

Pistenrettung 2007

Pistenrettung 2007 1

Pistenrettung 2007 2

Pistenrettung 2007 3

Pistenrettung 2007 4

Pistenrettung 2007 5

Pistenrettung 2007 6

Pistenrettung 2007 7

Pistenrettung 2007 8

Pistenrettung 2007 9

Pistenrettung 2007 10

Pistenrettung 2007 11

Pistenrettung 2007 12

Pistenrettung 2007 13

Pistenrettung 2007 14

Saisonende 2006/07: Mit 25. März 2007 wurde - nach einem verspätetem Auftakt am 25. Dezember 2006 - der Schibetrieb am Dreiländereck für die Saison 2006/07 eingestellt, was für uns Dienstende der Pistenrettung bedeutete.

Der heurige Winter - gleichzeitig die dritte Wintersaison als Pistenrettung - war der Stärkste seit Bestehen. 

Gesamt wurden von unseren 22 Pistenrettern in über 600 (!) Dienststunden 58 Verletzte versorgt. Von diesen Versorgungen waren 28 so gravierend, dass sie unverzüglich von unseren Rettungswägen ins LKH Villach gebracht wurden. Vier weitere Patienten hatten so schlimme Verletzungen, dass sie vom Notarzthubschrauber ausgeflogen werden mussten. Wir wünschen all unseren PatientInnen gute Besserung und rasche Genesung!

Schlüsselt man die Patienten nach Nationen auf, so kommen - wie bereits in den vergangenen Jahren - ca. 40 % der Patienten aus Österreich. Direkt gefolgt von ungarischen Schifahren, die in etwa 30% der Versorgungen ausmachen. 15% der Verunfallten kommen aus Italien, 10% aus Slowenien und insgesamt 5% aus Deutschland, England und der Schweiz.

Betrachtet man die Alarmierungszeiten der vergangenen Saison, so kann man feststellen, dass etwa 60% der Unfälle am Nachmittag passieren. Weiters ist festzustellen, dass die Unfallgefahr jeweils vor und nach der Mittagspause deutlich ansteigt. Ein Tipp: Wenn Sie Müdigkeit verspüren, legen Sie unbedingt eine Pause ein. Planen Sie Ihre Mittagspause so, dass Sie Ihrem Körper die Möglichkeit geben, nach dem Essen ein wenig auszuspannen und in Ruhe die Verdauung zu beginnen. Die paar Minuten Pause mehr ersparen Ihnen unter Umständen mehrere Wochen Gips und Schmerzen!

Abschließend möchten wir uns bei unseren Kollegen von der Polizei Arnoldstein und den Mitarbeitern der Bergbahnen Dreiländereck recht herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit in der vergangenen Saison bedanken! Ein riesen Dankeschön auch an unsere Mitarbeiter - allen voran Florian Zimmermann für die gesamte Organisation der Pistenrettung - für die ehrenamtliche Mitarbeit und Dienstbereitschaft, die den reibungslosen Ablauf am Dreiländereck erst ermöglicht haben.

Wir freuen uns schon auf die Saison 2007/2008 - bis dahin, SCHI HEIL!

_______________________________________________________

Saisonende 2005/06 - ein Rückblick Die Pistenrettungs-Saison 2005/06 hat für die Villacher Samariter am 16.12.2005 begonnen und endete - nach einwöchiger Saisonverlängerung - am 26.03.2006. 20 MitarbeiterInnen waren für die sanitätsdienstliche Versorgung am Dreiländereck in Arnoldstein zuständig und leisteten zusammen an 45 Tagen knapp 600 Dienststunden. In den Monaten Dezember 2005 bis März 2006 wurden 57 Versorgungen durchgeführt, wovon 28 mit dem Rettungsfahrzeug (einer mit NEF-Begleitung) und 4 mit dem Notarzthubschrauber abtransportiert werden mussten. Außerhalb unserer Dienstzeit wurden weitere 9 Patienten mittels RTW des Samariterbundes abtransportiert. Die meisten Einsätze waren im Jänner zu verzeichnen - 22 Versorgungen wurden alleine an Wochenenden durchgeführt. Zum Abschluss nochmals ein herzliches Dankeschön an die Alpinpolizisten der Polizeiinspektion Arnoldstein, an die Mitarbeiter der Bergbahnen Dreiländereck und nicht zuletzt an unsere Sanitäter, die gemeinsam für die Sicherheit und das Wohl der Schifahrer auf den Pisten des Dreiländerecks zuständig waren! ___________________________________

Seit März 2004 kooperiert der Samariterbund Villach mit den Bergbahnen Dreiländereck und stellt im Winter eine Pistenrettung zur Verfügung. Bereits 2004 wurde an den beiden letzten Saisonwochenenden ein Probedienst absolviert – schon bald wurde die Notwendigkeit dieser Einrichtung erkennbar. Die Einsatzzahlen der Saison 2004/2005 sprechen für sich: knapp 60 Versorgungen wurden von unseren Pistensanitätern durchgeführt. Bei den Einsätzen stehen uns die Alpinpolizisten der Polizeiinspektion Arnoldstein unterstützend zur Seite, wofür wir sehr dankbar sind. Gemeinsam sind wir bemüht, verunfallten Schifahrern die bestmögliche Erstversorgung und den besten, der Verletzung entsprechenden, Abtransport zu gewährleisten. Der Samariterbund Villach stellt – je nach Verfügbarkeit – an Wochenenden, Feiertagen und in den Ferien (im Februar aufgrund der Semesterferien auch Wochentags) jeweils ein bis zwei Pistensanitäter zur Verfügung. Diese haben vor Saisonbeginn sowohl eine theoretische und pistenrettungsspezifische, als auch eine praktische Ausbildung erhalten. Die praktische Ausbildung konnte - dank freundlicher Unterstützung der Bergbahnen Dreiländereck - direkt auf den Pisten des Dreiländerecks durchgeführt werden. Somit konnten unsere Sanitäter sich direkt mit den örtlichen Gegebenheiten auseinandersetzen. Weiters konnten sich alle Mitarbeiter (Samariterbund + Bergbahnen Dreiländereck) kennen lernen - ein wichtiger Punkt für reibungslose Zusammenarbeit im Einsatzfall. Es wurde den Mitarbeitern der Pistenrettung vor allem die technische Rettung auf der Piste gelehrt – denn die Arbeit im Alpinen Gelände kann mit der für unsere Mitarbeiter gewohnten Arbeit im Rettungswagen kaum verglichen werden. Vor allem der Faktor Unterkühlung spielt eine große Rolle. Der Dienstbetrieb wird in der Saison 2005/2006, wie auch im Jahr zuvor, von ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitarbeitern abgedeckt. In dieser Saison werden erstmals auch Zivildiener als Unterstützung eingesetzt. Dies ist möglich, da bei uns alle Mitarbeiter - sowohl Hauptberufliche, Ehrenamtliche als auch Zivildiener - zumindest zum Rettungssanitäter oder sogar Notfallsanitäter ausgebildet sind. Derzeit zählt die Pistenrettung des Samariterbundes Villach 22 Mitarbeiter, die den Dienst außerhalb des normalen Dienstbetriebes und unentgeltlich versehen. Der Dienstbetrieb für unsere Sanitäter beginnt um etwa 8:45 Uhr und endet gegen 16:30 Uhr. In der Dienstzeit fahren die Sanitäter regelmäßig die 17 Pistenkilometer des Dreiländerecks ab und sorgen so für eine möglichst rasche Versorgung. Die Alarmierung läuft direkt über die Bergbahnen oder über die Zentrale des Samariterbundes Villach. Je nach Verletzung stehen mehrere Abtransportmöglichkeiten zur Verfügung. Für sitzende oder gehende Patienten kommt am ehesten das SkiDoo in Frage, da der Abtransport sehr schnell, aber auch sehr schonend erfolgen kann. Damit wird die Wartezeit verkürzt und die Gefahr einer Unterkühlung wirksam gebannt. Im Falle einer Verletzung, die einen liegenden Transport erfordert, kann man je nach Schwere der Verletzung zwischen Hubschrauber und Pistengerät wählen. Das Pistengerät wurde speziell adaptiert und kann eine Trage aufnehmen, in der sich eine Vakuummatratze und eine Schaufeltrage befinden, um den Abtransport sehr schonend durchzuführen. Hiermit können wir dem Patienten den doch relativ unkomfortablen und schon lange nicht mehr zeitgemäßen Abtransport durch Akija oder Kanadier ersparen. Auch in diesem Zusammenhang ist die perfekte Zusammenarbeit mit den Angestellen der Bergbahnen Dreiländereck und den Alpinpolizisten der Polizeiinspektion Arnoldstein zu erwähnen. Keine 10 Minuten nach Alarmierung vergehen, ist ein Alpinpolizist und zumindest ein Mitarbeiter der Bergbahnen an der Unfallstelle. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen MitarbeiterInnen, die ihren Dienst ehrenamtlich und unentgeltlich verrichten! Danke auch an alle MitarbeiterInnen der Bergbahnen Dreiländereck sowie den Alpinpolizisten der Polizeiinspektion Arnoldstein für die hervorragende Zusammenarbeit! Kontakt Pistenrettung Dreiländereck: Florian ZIMMERMANN mobil: +43/650/8218101 mail: florian.zimmermann@gmx.at