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1. Platz und 3. Platz für den ASBÖ bei SAM.I Awards

Award wurde 2013 gestartet, um Projekte der SAM.I.-Organisationen öffentlich wertzuschätzen


"Bei den internationalen Projekten haben wir durch die Teilnahme am 'floods project' den 1. Platz und durch die Teilnahme am 'Zadruga'-Projekt den 3. Platz eingefahren", freut sich ASBÖ-Bundeseinsatzleiter Wolfgang Krenn (im Bild mit mit SAM.I.-Präsident Knut Fleckenstein). Der Samaritan's B.E.S.T. („Borderless Extraordinary Samaritan Team") Award wurde 2013 gestartet, um Projekte der SAM.I.-Organisationen öffentlich vorzustellen. Er ist aufgeteilt in einen „lokalen“ und einen „internationalen“ Preis. Der internationale Preis setzt Projekte voraus, in denen über Grenzen hinweg zusammengearbeitet wird. Der lokale Preis kann jedes außergewöhnliche Projekt sein, das eine Samariterorganisation vor Ort durchgeführt hat. Beim internationalen Preis werden der 1.-3. Platz vergeben, beim lokalen Preis gibt es nur einen Gewinner. Bis 2015 gab es den Preis im Jahresturnus, seitdem hat sich das SAM.I.-Präsidium entschieden, ihn nur noch alle zwei Jahre zu vergeben. Die Preisverleihung geht normalerweise mit dem SAM.I.-Forum einher.

"Der Samariterbund Österreichs war dieses Jahr mit zwei Projekten auf dem Treppchen beteiligt", sagt Paul Wardenga, Presse-Betreuer von Samaritan International. "Das Projekt 'Zadruga" belegte den 3. Platz des internationalen Preises, das SAM.I.-Flutprojekt, bei dem der ASBÖ im Jahr 2016 eine internationale Übung im Burgenland abhielt, gewann den 1. Platz des internationalen Preises."

Bei der  internationalen Samariterbund Katastrophenhilfsübung rund um Hornstein im Burgenland wurden sämtliche Szenarien einer Flutkatastrophe werden dabei durchgespielt, wie Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln, Unterstützung bei steigendem Grundwasser, medizinische Betreuung von Verletzten und Sicherstellung des hohen Energiebedarfs.

Das "Zadruga"-Projekt ist eine Sozialkooperative, die einen starken Auftritt und einen gemeinsamen Vertrieb ermöglicht. Zusätzlich bietet der Kleinbauernverband Zugang zu Dörrgeräten für Früchte und Gemüse, um eine weitere Einkommensquelle zu erschließen. Rechtsberatung dient dazu, das Bewusstsein für Themen wie "land grabbing" und biologische Landwirtschaft zu schaffen.

"Der Samariterbund hat mit seinen internationalen Organisationen in der Vergangenheit bereits bewiesen, wie wichtig es ist, rasch und koordiniert zu handeln. Ein Unglück wie das Erdbeben in Nepal oder der Taifun auf den Philippinen kommt plötzlich und meist unerwartet. Wenn es zum Ernstfall kommt, müssen Hilfekräfte wissen, was zu tun ist. Daher ist es im Vorfeld wichtig, Handlungsabläufe regelmäßig zu üben", so Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs und Vizepräsident von SAM.I.

Im internationalen Katastropheneinsatz stellt der Samariterbund mit seinem "Samaritan Austria-Rapid Response Team" ( SA-RRT) speziell ausgebildete und für den Auslandseinsatz vorbereitete Samariterinnen und Samariter für den Ernstfall bereit. Der Samariterbund leistet aber nicht nur kurzfristige Katastrophenhilfe, sondern auch Humanitäre Hilfe und längerfristige Entwicklungszusammenarbeit und engagiert sich seit vielen Jahren überall dort, wo Menschen in großer Armut leben.

Der 2. Internationale Platz ging an das ADAPT-Projekt von ANPAS; ASB; DPA; WK und der Universtät Rom Tor Vergata (zusammen mit dem SAM.I-GS). Der Lokale Preis ging an den LSA für sein Aktivitätenprojekt für ältere Menschen „Old Age does not mean Loneliness“.

Infos: www.samaritan-international.eu