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2010 087 Samariterbund: Defi’s in allen Krankentransportwagen


Obmann-Stv. Christian Hiel, Michael Ebner, Patrik Dollhopf, Thomas Fischer, Markus Obczovsky, Theo Koller, Sascha Mattis, Lukas Novotny, Bernhard Oberreiter, Diego Freudenthaler

Purkersdorf 08.11.2010; Während Defibrillatoren in Notfallrettungsmitteln schon seit vielen Jahren Standard sind, sind Defibrillatoren in Krankentransportwagen erst seit wenigen Jahren am Vormarsch. Der Samariterbund Purkersdorf hat nun durch den Ankauf dreier modernster Halbautomaten, des Lifepak1000, nunmehr auch sämtliche Krankentransportwagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Zwar sind diese Geräte in Niederösterreich (noch) nicht gesetzlich vorgeschrieben, aber im Sinne unserer Patienten war es selbstverständlich diese Investition zu tätigen.

 

Der Defibrillator ist ein Gerät welches bei gewissen Formen eines Kreislaufstillstands die einzig effiziente Therapie, einen Stromstoß, abgeben kann. Damit ist der Defibrillator ein unverzichtbares Instrument im Kampf gegen den plötzlichen Herztod.

 

 

„Die Sicherheit unserer Patienten auf unseren über 11.000 Transporten, welche wir jährlich durchführen, ist oberstes Gebot. Das sich medizinische Standards über mit der Zeit ändern und damit auch neue Anforderungen an unsere Ausrüstung gestellt werden ist uns selbstverständlich bewusst. Deshalb wird unser Material auch regelmäßig auf den modernsten Stand gebracht“, so Brigitte Samwald, Obfrau des Samariterbund Purkersdorf.

 

 

Nicht nur für Sanitäter und Ärzte gibt es Defi’s – auch für den Ersthelfer gibt es Geräte die einfach und selbsterklärend zu handhaben sind. Speziell in Gebäuden mit großen Menschenansammlungen wie Kaufhäuser, Banken, Schulen, ect. wäre eine flächendeckende Bereitstellung dieser Geräte wünschenswert, um die Anzahl der plötzlichen Herztode zu reduzieren. Der Samariterbund vermittelt gerne solche Geräte und bietet selbstverständlich auch Kurse für den Umgang mit einem Defibrillator an.