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2011 032 Geheime Schachbrett-Nachricht


Purkersdorf 19.04.2011; Erfinderisch mussten Soldaten im Ersten Weltkrieg sein, wenn sie ihren Lieben daheim eine Nachricht zukommen lassen wollten: Der K. u. K. – Feldwebel Josef Strunz schickte seiner Geliebten eine geheime Nachricht auf einem Schachbrett. Auf jedem Feld des Bretts stand ein Buchstabe, die mit einer mitgelieferten Anleitung zu folgendem Text verbunden wurde: „In schwerer bittrer Zeit gedenke ich meiner lieben goldenen Antschi in Liebe“.

 

 

Dieses Schachbrett tauchte nach einer Hausräumung im Samariterladen „SAMLA“ auf. Geschäftsführer Herbert Willer übergab diese wertvolle Rarität dem Heeresgeschichtlichen Museum in Wien, um seine Geschichte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Der Stv. Direktor des Museums, Christoph Hatschek, nahm diese SAMLA - Spende erfreut entgegen.