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Adventzauber mit Bundespräsident und Nikolo!

Zehn Jahre Nikolauszug – das Jubiläum der wohl wichtigsten Großveranstaltung für bedürftige Kinder wurde heuer ausgiebig gefeiert: Mit rund tausend TeilnehmerInnen aus ganz Österreich konnten Kinder mit besonderen Bedürfnissen zwei unbeschwerte Tage genießen.


Zielbahnhof war heuer die Bundeshauptstadt Wien. Damit auch die Wiener Kinder auf ihre Zugfahrt kommen, wurde am ersten Tag ein Ausflug nach Tattendorf unternommen. Bei Kinderpunsch und Christstollen konnten die Kinder Einsatzfahrzeuge von Samariterbund, Polizei und Feuerwehr von innen bestaunen und mit dem Feuerwehrschlauch üben. Der beliebteste Programmpunkt an diesem Vormittag waren aber wie immer die Rettungshunde, die sich danach auch geduldig von hunderten Kinderhänden streicheln ließen.

 

Zurück in Wien in der Sporthalle Hopsagasse stärkten sich die Kinder mit Schnitzel oder Gemüselaibchen und sorgten beim ersten Programmpunkt gleich selbst für gute Stimmung. Jeder, der wollte, konnte zeigen, was er kann. Da wurde getanzt, gesungen und Michael Jacksons Moonwalk nahezu perfekt imitiert. Talent bewiesen die Kinder anschließend auch beim Turnier gegen Paralympics Goldmedaillengewinner und Tischtennis-Profi Andi Vevera. Für viel Schwung sorgte danach die Tanzschule Schwebach mit ihrer beeindruckenden Rock’n‘ Roll-Akrobatik.

 

Nach dem Abendessen stimmte die Moderatorin Julia Schütze die Kinder auf einen ganz besonderen Gast ein: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besuchte den Nikolauszug und freute sich über die vielen klugen Fragen der Kinder. Der Starmania-Barde Michael Hoffmann sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang dieses Abends.

 

Der nächste Tag stand schon ganz im Zeichen von Weihnachten. Nach einem Ausflug zum Christkindlmarkt in Hirschstetten mit seinem Weihnachtswald und Ringelspielen, warteten die Kinder in der Sporthalle mit großer Spannung auf das Highlight des Tages: Mit ‚Lass uns froh und munter sein‘ wurde der Nikolo herbei gesungen, der gemeinsam mit seinen Elfen Gaben an alle Teilnehmer verteilte. Möglich machen dieses Großereignis nicht nur die zahlreichen Sponsoren und ehrenamtlichen SamariterInnen, sondern vor allem die fleißige Mithilfe der Kinder und Jugendlichen der Samariterjugend, die Essen verteilen, sich um die Gäste kümmern und dafür sorgen, dass sich wirklich niemand allein gelassen fühlt. So wurden beim Abschied auch viele Hände geschüttelt, Nummern und Adressen ausgetauscht und einander versprochen, dass man sich spätestens beim nächsten Nikolauszug wieder sehen wird.