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Arbeiter-Samariter-Bund Tirol errichtete Notunterkunft für Hochwasseropfer

In der Nacht vom 23. auf den 24. August 2005 errichtete der Arbeiter-Samariter-Bund Tirol im Turnsaal der Volksschule Kirchbichl eine Notunterkunft für 104 Personen für Betroffene der Hochwasserkatastrophe.


In der Nacht vom 23. auf den 24. August 2005 errichtete der Arbeiter-Samariter-Bund Tirol im Turnsaal der Volksschule Kirchbichl eine Notunterkunft für 104 Personen für Betroffene der Hochwasserkatastrophe.

Durch das Hochwasser bedingt mussten die Inntalautobahn und parallel dazu die Tiroler Bundesstraße gesperrt werden. Damit saßen hunderte VerkehrsteilnehmerInnen, darunter viele UrlauberInnen aus ganz Europa bei Nässe und zunehmender Kälte im Freien fest. Die Helfer des Kirchbichler Stützpunktes des Arbeiter-Samariter-Bundes Tirol errichteten eine Versorgungskette und verabreichten den festsitzenden Personen, darunter auch viele Kinder, vorerst warme Getränke auf der Straße.In der Folge wurde vom Arbeiter-Samariter-Bund Tirol nach Rücksprache mit dem Bürgermeister von Kirchbichl und mit dessen Zustimmung in der Volksschule Kirchbichl eine Notunterkunft für insgesamt 104 Personen eingerichtet. Die unter der Kälte und Nässe leidenden UrlauberInnen aus Griechenland, England, Italien und Deutschland, darunter über 50 Kinder erhielten als Erstversorgung warme Getränke und Imbisse und konnten dann auf Notbetten die Nacht verbringen.

In den Morgenstunden versorgten die Samariter die UrlauberInnen mit einem guten Frühstück, bevor sie die Notunterkunft wieder verließen und die Weiterreise über Ausweichrouten antraten.

Für die Einrichtung der Notschlafstelle stellte auch das Rote Kreuz Bayern Notbetten zur Verfügung. Tatkräftige Unterstützung bei der Abwicklung erhielten die Samariter von Volksschuldirektorin Waltraud Baldus und dem Schulwartspersonal Margit und Toni Gerngroß.

Im Turnsaal der Volksschule Kirchbichl übernachtete u.a. der griechische Jugend-National-Skikader.

Die Helfer des Samariterbundes versorgten die Urlauber und Lkw-Fahrer, die in Kirchbichl in der Notschlafstelle übernachteten, auch mit einem guten Frühstück.

Die Samariter lieferten in der Nacht heißen Tee ins Notquartier. Die Feuerwehr Wörgl brachte mit der Feldküche warmes Essen.