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Artikel 5: Gasexplosion in der Landeshauptstadt – Alle 5 Opfer konnten leider nur mehr tot geborgen werden

Heute gegen 5 Uhr morgens konnten die freiwilligen Einsatzkräfte der Feuerwehr des Samariterbundes und aller weiteren beteiligten Rettungs- und Hilfsorganisationen den tragischen Einsatz nach der verheerenden Gasexplosion in der Munggenaststraße in St. Pölten beenden. Nachdem der Einsatzleiter der Feuerwehr „Brand aus“ gab und die Einsatzleitungen der beiden Rettungsdienste Samariterbund und Rotes Kreuz ebenfalls den Befehl zum Abbau der Sanitätshilfsstelle (SanHiSt) erteilten, war es traurige Gewissheit, dass keine, der sich zum Zeitpunkt des Unglückes im Haus befunden Personen, überlebt haben.


Nachdem Stück für Stück die Trümmer, des völlig in sich zusammengestürzte Hauses, von der Feuerwehr behutsam abtransportiert wurden, blieb von dem Einfamilienhaus nur mehr die Kellerdecke übrig. Die im Haus lebende Mutter zweier Kinder und ihr Lebensgefährte verloren ihr Leben, sowie die 16 Tochter, die erst unmittelbar zuvor nachhause gekommen war. Weiters sind die Großeltern ebenfalls bei dem tragischen Unglück ums Leben gekommen, lediglich die 20-jährige Tochter überlebte, weil sie sich zum Zeitpunkt der Explosion nicht im Haus befunden hatte.

 

Die Einsatzkräfte des Samariterbundes möchten den Hinterbliebenen der Opfer ihre tiefste Betroffenheit zum Ausdruck bringen und ihnen viel Kraft für die nächsten Tage und Wochen wünschen.

 

Der Einsatzstab und der Landesverband des Samariterbundes NÖ bedanken sich bei allen freiwilligen und beruflichen Sanitäterinnen und Sanitäter sowie bei den Notärzten und allen anderen Hilfsorganisationen, die bei diesem sehr belastenden und anstrengenden Einsatz im Dienst waren und möchte die ausgezeichnete Einsatzkoordinierung und Abwicklung loben.

 

Foto: Dominik Meierhofer, Pressedienst Samariterbund NÖ