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ASBÖ Katastrophehilfsdienst – Basisausbildung

Am 22. November 2009 führte der Samariterbund Landesverband Wien mit großen Erfolg den ersten Pilotkurs Modul 1: KHD Basisschulung durch. Dieser wurde nach den neuen Ausbildungsrichtlinien der Samariterbund-Akademie und Abteilung Einsatz "Internationale und Nationale Katastrophenhilfe" durchgeführt. Dieser Kurs richtet sich vor allem an junge Mitarbeiter mit und ohne Sanitätsausbildung die zukünftig im KHD aktiv mitarbeiten wollen.


Speziell für Mitarbeiter ohne Rettungssanitäterausbildung gibt es eine Veilzahl an Tätigkeiten im Samariterbund, die durchgeführt werden müssen, um Notarzt, Notfall- und Rettungssanitäter freizuspielen. Nach einem 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs und dieser KHD-Basisausbildung kann man bereits eine weitere Spezialausbildung für die Fachbereiche Versorgung, Logistik, Verpflegung, ABC, Beleuchtung, Technik, Kommunikation und vieles mehr besuchen. Speziell für Mitarbeiter von Rettungshundestaffeln ist diese Basisausbildung von großem Vorteil.

 

Ziel des Kurses ist es, dass die Kursteilnehmer die Grundzüge der relevanten Gesetze im KHD-Alltag kennen und danach handeln können. Ein Grundwissen über Zivil- und Katastrophenschutz und über alle relevanten Bundes- und Landesgesetze und vor allem das ASBÖ KHD-Handbuch sind dabei wichtige Werkzeuge eines jeden Samariters.

 

Die neuen KHD-Mitarbeiter des Samariterbundes sollen den strukturellen Aufbau des KHD im ASBÖ kennen, sich entsprechend der Funktion einordnen, sowie Dienst- und Kommunikationswege beherrschen. Besonders wichtig ist dabei, dass sie die erforderliche Schutzmaßnahmen (Persönliche Schutzausrüstung, Eigenschutzmaßnahmen und Vorschriften) kennen und sie zur eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer einsetzen können.

 

Wesentlich im Katastrophenhilfsdienst ist vor allem sich in schwierigem Gelände unter Berücksichtigung aller erforderlichen Sicherheitsfaktoren professionell bewegen zu können. Das Bewegen auf Trümmern unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften wurde daher in der Praxis ausführlich geübt.

 

Die Kursteilnehmer lernten dabei die erforderlichen und gängigsten Materialien und Methoden des Rettens kennen, damit sie zukünftig fachgerecht eingesetzt werden können. In der Praxis wurde daher besonders die Anwendung von Krankentragen, Rettungstüchern und der Rautekgriff im schwierigem Gelände geübt.

 

Kursleiter Peter Erdle, Landeskatastropheschutzreferent des Samariterbundes Landesverband Wien, zeigte sich von dem Engagement und den Leistungen der SamariterInnen sehr beeindruckt. Großen Dank gebührt den Vortragenden Heinz Pfeiler, Michael Berger und Heinz Mezgolits, die sehr praxisorientiert unterrichtet haben. Auch der diensthabende Samariterbund Hauptinspektionsoffizier (HIO) Peter Pleyer schaute vorbei und überzeugte sich von den Leistungen der Kursteilnehmer.