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ASBÖ-Präsident Schnabl: "Pflegegelderhöhung wäre Signal für mehr soziale Gerechtigkeit"

Angesichts der anhaltenden Teuerungswelle begrüßt der Samariterbund (ASBÖ) die heutige Forderung von Sozialminister Erwin Buchinger nach einer Erhöhung des Pflegegeldes für alle Bezieher mit Jänner 2009. "Gerade jene Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, trifft die Inflation besonders hart. Eine Pflegegeld-Erhöhung ist daher mehr als gerechtfertigt. Sie hilft dort, wo finanzielle Hilfe tatsächlich dringend gebraucht wird", unterstützt ASBÖ-Präsident Franz Schnabl die Pläne Buchingers. Insbesondere neue Richtlinien bei der Bemessung des Pflegegeldes für schwer behinderte Kinder und Jugendliche sowie für demenzkranke Menschen kämen dem realen Unterstützungsbedarf näher.


Samariterbund-Präsident Franz Schnabl

Wie wichtig staatliche Sozialleistungen wie Pflegegeld und Pensionen sind, zeigen aktuelle Zahlen der Statistik Austria: Ohne diese wären statt zwölf bereits 43 Prozent der österreichischen Bevölkerung armutsgefährdet. Ein entscheidender Faktor hierbei ist die Inflation. Sozialleistungen wie das Pflegegeld sollten daher entsprechend der Verteuerung jährlich angepasst werden. Schnabl:

"Eine einmalige Pflegegeld-Erhöhung ist zwar erfreulich, aber damit ist es nicht getan. Es sind weitere Reformen im gesamten Bereich des Sozialwesens notwendig. Die geplante Erhöhung nehme ich jedoch als Signal, als ersten wichtigen Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit in unserem Land."