Inhalt
< vorheriger Artikel

ASBÖ Rapid Response Group (RRG) startete Ausbildung

Am 21. und 22. Oktober 2006 fand in Miesenbach/NÖ der erste Theorieteil für ASBÖ-AuslandshelferInnen statt. Ausgewählte Katastrophenhilfespezialisten aus ganz Österreich, darunter Notfallmediziner, Rettungs- und Notfallsanitäter, Logistiker, Rettungshundeführer, Profis für Trinkwasseraufbereitung (TWA), Rettungs- und Bergespezialisten sowie Führungskräfte trafen zusammen um wieder einmal „die Schulbank zu drücken“.


Themen wie Organisation und internationale Zusammenarbeit, persönliche Ausrüstung, Impfungen und richtiges Verhalten im Ausland, Umgang mit Orientierungs- und Verbindungsmitteln unter Berücksichtigung von Zeitzonen, besondere Gesetze und Verhaltensregeln sowie Empfehlungen für den Umgang mit anderen Kulturen, Aufgaben von Betreuungsteams (KIT und PEERs) im Rahmen eines Auslandseinsatzes, Kennzeichnung und Versand von Hilfsgütern inklusive Zollformalitäten, richtige Fotodokumentation und vieles mehr wurden dabei intensiv bearbeitet.

 

Mjr Michael Pernsteiner von der AFDRU, der Katastrophenhilfeeinheit des Österreichischen Bundesheeres, hielt einen Fachvortrag über Entstehung und Aufgaben der AFDRU, internationale Zusammenarbeit, Risiken, personelle und materielle Bereitstellung des ÖBH sowie Integrierte Einsatzführung bei nationalen und internationalen Katastropheneinsätzen.

 

Bundesrettungsrat Wolfgang Zimmermann, Landesrettungsrat Ing. Alexander Prischl sowie Obmann Peter Erdle (in seiner Funktion als Katastrophenschutzbeauftragter Stv. des ASBÖ LV Wien) ließen es sich nicht nehmen, die motivierte Mannschaft zu besuchen. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde trotz anstrengendem ersten Kurstages bei einem Kamingespräch noch sehr intensiv über das eine und andere vorgetragene Thema diskutiert.

 

Am Sonntag nach dem 2. Kurstag waren sich alle einig: Es wurde von den Vortragenden viel Interessantes vermittelt – und alle freuen sich bereits auf den zweiten Teil, die Katastrophenübung in Polen. Dort wird – unter den erschwerten Rahmenbedingungen der Ernstfallsimulation – die Umsetzung des Erlernten in die Praxis trainiert.