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ASBÖ- Rettungsführerschein neu


Erstmalig mit neuen Richtlinien des ASBÖ begannen beim Samariterbund Tirol acht Anwärter am 28.06.2013 die Ausbildung für den Rettungsführerschein. Nach Ablegung der Prüfung in frühestens drei Monaten sind die fertig ausgebildeten Fahrer berechtigt, ASBÖ - Einsatzfahrzeuge bis zu einem Gesamtgewicht von fünf Tonnen zu lenken. Geschäftsführer Gerhard Czappek eröffnete offiziell den Kurs, in welchem Rettungsführerscheinausbilder Martin Utano bei der Einführung sowohl rechtliche Grundlagen als auch wichtige Theorie wiederholte. Mit rauchenden Köpfen gingen die Teilnehmer spätabends nach Hause, um bereits am nächsten Morgen mit viel Motivation voll und ganz in die Praxis einzusteigen.

Die drei Ausbilder Martin Utano, Stephan Mahl und Thomas Rothenberger gaben sich gemeinsam viel Mühe, damit auch dieser Teil der Ausbildung von den grundlegenden "Basics" wie zum Beispiel dem korrekten Einstellen des Fahrzeuges auf den jeweiligen Fahrer bis zu den anfangs leichteren Fahrübungen mit Hütchen, Slalomparcours und Zielbremsung für jeden Teilnehmer erfolgreich verlief. Bereits gegen Mittag konnte mit Perfektionsfahrten begonnen werden, um erste Erfahrungen mit Einsatzfahrzeugen im Verkehr oder auf engeren Bergstraßen zu sammeln. Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Bundesschulung, welche im Vorfeld den Trainern durch zwei Intensivtrainings die nötigen Kenntnisse für die Ausbildung näher gebracht hatte.

Nach dem Mittagessen gestärkt begaben sich die Anwärter bereits in anspruchsvollere Situationen, in denen auf dem Testgelände schon etwas "Einsatzluft" geschnuppert wurde. Nachdem Geschäftsführer Gerhard Czappek sich persönlich von den entsprechenden Leistungen auf Grund der hervorragenden Arbeit der drei "Lehrer" und dem hohen Niveau des Gesamtkurses überzeugt hatte, konnten alle Anwärter mit gutem Gewissen in die weiterführende praktische Ausbildung entlassen werden. Wir wünschen den Fahranwärtern eine interessante und hoffentlich unfallfreie Ausbildungszeit mit einem positiven Prüfungsabschluss. Sicherlich können alle auf die Unterstützung der hauptamtlichen Fahrer bei den Übungsfahrten zählen!