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ASBÖ zum Frauentag: Armut in Österreich ist weiblich

In Österreich leben mehr als eine Million Menschen in Haushalten mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze. Einzelne Bevölkerungsgruppen sind überdurchschnittlich stark von Armut betroffen, dazu zählen Alleinerzieherinnen, deren durchschnittliches Einkommen um 24 Prozent unter dem des Durchschnittseinkommens der ÖsterreicherInnen liegt. Die Gründe dafür sind, dass Betreuungspflichten und mangelnde außerfamiliäre Betreuungsangebote Frauen verstärkt in Teilzeitbeschäftigungen drängen. Laut Armuts- und Reichtumsbericht stellen Frauen 89 Prozent der Teilzeitbeschäftigten.


Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs nimmt den Frauentag am 8. März zum Anlass, um auf diese Problematik hinzuweisen. Armut ist ein Faktum, vor dem man die Augen nicht verschließen darf. Mit der Wohlfahrtstiftung "Fürs Leben" leistet der Samariterbund einen Beitrag, um Alleinerzieherinnen und Eltern von kranken Kindern zu unterstützen.

 

"Unsere Wohlfahrtsprivatstiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, all jenen Kindern zu helfen, deren Eltern dringend erforderliche medizinische und therapeutische Maßnahmen nicht mehr bezahlen können", erklärt ASBÖ-Präsident Franz Schnabl. Wenn öffentliche oder private Leistungsträger keine finanzielle Hilfe mehr leisten und kein Ausweg in Sicht ist, dann können sich die Betroffenen an die Stiftung "Fürs Leben" wenden. Bis zu 500 Euro erhalten die Eltern pro Kind ausbezahlt. Aufgebracht werden die Mittel durch Spenden und Sponsoren.

 

Mit der Wohlfahrtsstiftung leistet der ASBÖ seinen Beitrag, um sozialem Ungleichgewicht entgegenzusteuern. "Ziel muss sein, dass Einrichtungen wie die Stiftung ‚Fürs Leben‘ nicht mehr notwendig sind. Reichtum sollte für alle reichen", so Schnabl.

 

Nähere Infos unter Tel. 0800-240144 oder www.fuersleben.at

Spendenkonto: Kto.Nr. 90164200, PSK BLZ 60000