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Auf den Spuren von Baywatch und Co.

Blaulicht, Folgetonhorn und ein heranpreschender Einsatzwagen. Das Fahrzeug hält neben einer regungslos am Ufer liegenden Person. Nass und kreidebleich liegt die Verunfallte im Gras. Neben ihr die hilflose Freundin, sie konnte die Ertrinkende gerade noch ans Ufer retten, dann versagten auch ihre Kräfte.


Wer für den Ernstfall vorbereitet sein will, konnte am 6. Mai von 8 bis 15 Uhr mit der Jugend des Samariterbundes Notfallseinsätze erproben. An diesem Tag gab es Lifeguard-Action pur. Erstversorgung und Abtransport von verunfallten und erkrankten Personen standen auf dem Programm der ASB Gruppe Floridsdorf-Donaustadt.

 

Insgesamt wurden Notfallseinsätze an drei Stationen geprobt, die sich auf der Lagerwiese, 500 Meter stromabwärts der Floridsdorfer Brücke (KM 15 bis 15,5 treppelwegseitig Neue Donau), befanden. So diente die Bucht zur Neuen Donau der Simulation eines Ertrinkungsunfalls. 20 Meter nach dem Treppelweg bei der Abfahrt zum Hauptweg trainierten die Jugendlichen die Versorgung eines verunfallten Radfahrers. Die dritte und letzte Station befand sich oberhalb der Lagerwiese am Terrassenbau und diente der Reanimationsübung nach einem Herzinfarkt.

 

Die Übung diente auch als Vorbereitung auf den Einsatz beim Wiener Donauinselfest: Wie jedes Jahr gewährleistet der Samariterbund auch heuer wieder die medizinische Versorgung dieser größten Open-Air Veranstaltung Europas. Im letzten Jahr wurden während 5.600 Dienststunden medizinische Notfälle von Schnittverletzungen bis Herzinfarkt versorgt.