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Auftakt zum Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit in Salzburg

Bundespräsident Heinz Fischer eröffnete am 16. Februar in Salzburg offiziell das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011. Bundesminister Rudolf Hundstorfer kündigte in seiner Eröffnungsrede an, noch in diesem Jahr ein neues Freiwilligengesetz im Parlament verabschieden zu lassen, das günstige Rahmenbedingungen für die Freiwilligenarbeit schaffen soll. Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller betonte, dass Österreich beim Ehrenamt durchaus eine Vorbildposition für Europa einnehme: Denn während sich EU-weit nicht einmal jeder Vierte freiwillig engagiere, seien es in Österreich 42,8 Prozent der Über-15-Jährigen.


Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Freiwillig. Etwas bewegen!“ betonte NR Mag. Christine Lapp, Vorstandsmitglied des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, welchen Mehrwert die Freiwilligen für die Gesellschaft einbringen. Allein im Samariterbund wird jährlich rund eine Million Stunden Freiwilligenarbeit geleistet. Vom neuen Freiwilligengesetz wünscht man sich beim Samariterbund vor allem eine gesetzliche Verpflichtung der Freiwilligenorganisationen für einen erweiterten Versicherungsschutz der Freiwilligen. Der ASBÖ selbst erfüllt diese Kriterien seit Jahren. Steuerliche Anreize wie die Absetzbarkeit von Ausbildungskosten Freiwilliger seien ebenfalls wünschenswert.

 

In Salzburg wurden außerdem die Beiträge des Videowettbewerbs von www.freiwilligenweb.at präsentiert. Der Samariterbund war mit dem Film „Helden in der zweiten Reihe“ vertreten.