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Baufortschritt in der Pillergasse 24

Trotz Kälte und Niederschläge in den vergangenen Monaten kann sich der Baufortschritt des Projektes Pillergasse 24 sehen lassen. Der Samariterbund errichtet hier zwei Wohnhäuser für sozial betreutes Wohnen, zudem wird die Einsatzzentrale wird erweitert.


Bezugsfertig sind die Objekte voraussichtlich im Februar 2010. Sie werden dann dem neuesten Wohnstandard gerecht werden. Die beiden Wohnhäuser bieten Platz für 120 Menschen. Die Pillergasse richtet sich an zwei wichtige Zielgruppen: an Menschen aus Einrichtungen der Wiener Wohnungslosenhilfe, die mit unterschiedlichsten Schwierigkeiten zu kämpfen haben, und an Menschen aus geriatrischen Einrichtungen die auf Grund ihres Genesungsfortschritts nunmehr betreut, aber nicht mehr gepflegt werden müssen.

 

"Die neue Einrichtung besteht aus zwei getrennten Häusern für 'Sozial betreutes Wohnen'. Es ist uns wichtig, dass der Samariterbund in der Wohnungslosenhilfe neue Wege beschreitet und auf die Bedürfnisse der KlientInnen gezielter eingehen kann", betonte der Präsident des Samariterbundes Wien, Dfkm. Dr. Siegfried Sellitsch.

 

Eine Wohneinheit umfasst rund 25 Quadratmeter mit einer Dusche, einer Küche sowie Wohn-Schlafraum. Maximal 23 Paarwohnungen sind geplant. Beide Häuser werden Aufenthaltsräume und Kantinen umfassen. Die Gesamterrichtungskosten für das Projekt betragen rund 7,6 Millionen Euro und werden von der Stadt Wien über den Fonds Soziales Wien und den Samariterbund gemeinsam getragen. Die BewohnerInnen in der Pillergasse werden sowohl Frauen als auch Männer sowie Paare sein. Geplant ist außerdem ein eigener Bereich für schutzbedürftige Frauen. Für die Betreuung der BewohnerInnen steht ein

multiprofessionelles Team aus SozialarbeiterInnen und WohnbetreuerInnen zur Verfügung.