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Bei Anruf Lebensrettung

Bei einem eingehenden Notruf aktiviert der Leitstellenmitarbeiter das EMD-Protokoll und gibt via Telefon einen Crash-Kurs in lebensrettende Sofortmassnahmen. Derart angeleitet konnte die Anruferin durch korrekte Atemspende einer Angehörigen das Leben retten.


Als am 27. Oktober um 7:40 das Telefon in der Samariter-Wien-Zentrale läutete, musste es schnell gehen: Eine Seniorenalarmkundin wurde von einer Angehörigen nicht ansprechbar in ihrer Wohnung aufgefunden. Geistesgegenwärtig wählt sie die 89 144 – die Notrufnummer des Samariterbundes Wien. Hier aktiviert der Leitstellen-Mitarbeiter das EMD (Emergency Medical Dispatch) Protokoll, und erkennt rasch, dass hier Soforthilfe geleistet werden muss. Die Anruferin konnte beruhigt werden, in weiterer Folge bekam sie telefonische Anweisungen zur Atemspende. Diese wurde – telefonisch unterstützt – durchgeführt, und so konnte wertvolle Zeit bis zum Eintreffen des ebenfalls sofort alarmierten Notarztwagens (NAW) gewonnen werden.

 

Bis zum Eintreffen des NAWs blieb der Leitstellen-Mitarbeiter in der Leitung und sorgte so dafür, dass die Patientin problemlos versorgt und letztlich stabil abtransportiert werden konnte.

 

„In der Notruf-Kette kommt der Soforthilfe eine besondere Bedeutung zu“, erklärt Rudolf Sowa, stv. Fuhrparkleiter. „Dank EMD können wir hier wertvolle Zeit gewinnen, die die Profis auch dringend in der weiteren Versorgung brauchen können.“