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Bezirksvorsteher Karlheinz Hora besucht Flüchtlingseinrichtung des Samariterbundes

Mit einer 15-köpfigen überparteilichen Delegation hat Karlheinz Hora, Bezirksvorsteher des 2. Wiener-Gemeindebezirkes die Flüchtlingseinrichtung „Fun und Sport-Halle“ des Samariterbundes besucht.


"Die Bewohner reinigen das Haus selbst und mähen das 4000 Quadratkilometer große Grundstück", berichtete Hausleiter Bernhard Schwarz den Gästen. Denn viele der derzeit insgesamt rund 170 Flüchtlinge wollen mithelfen. Sie alle besuchen Deutschkurse und Freizeitkurse, die meist ehrenamtliche MitarbeiterInnen anbieten. Einzelne Bewohner, die die Sprache bereits gut beherrschen, unterstützen ihre Kollegen auch beim Lesen, Schreiben und Sprechen. "Das Bildungsniveau ist relativ hoch, nur etwa zehn Prozent unserer Bewohner haben keine oder eine schlechte Ausbildung", so Bernhard Schwarz. Die Zusammenarbeit mit den Behörden und internen Sektoren-Sprechern funktioniere sehr gut, so Samariterbund-Leiter der Flüchtlingshilfe Mag. Christian Ellensohn, um Problemen vorzubeugen, bevor sie entstehen. Das Ausgehen und Nachhause kommen der Flüchtlinge wird elektronisch erfasst. Regelmäßig kommen zum Teil ehrenamtliche ÄrtzInnen ins Haus, ausgebildete SanitäterInnen des Samariterbundes stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Vor kurzem sind im Garten der Einrichtung Hochbeete entstanden, die die Bewohner selbst gebaut haben. Unterstützt wurde das Projekt von Tiergarten Schönbrunn, der MA48 und Arche Noah. Die Delegation zeigte sich beeindruckt von der Arbeit in der Flüchtlingseinrichtung. "Ich bedanke mich bei allen Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Samariterbundes für ihr Engagement und werde mich dafür einsetzen, dass Bewohner des Hauses im Bezirk in der Gartenarbeit auf öffentlichen Grünflächen aushelfen dürfen."