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Blitzeis 2014- Katastrophenübung für den Fall der Fälle

Am Samstag, 08.März 2014, fand im Bezirk Oberfpullendorf eine KHD-Übung (Katastrophenhilfsdienst) mit rund 180 anwesenden Einsatzkräften statt. Die Feuerwehr aus den umliegenden Gemeinden, das Rote Kreuz, der Samariterbund, die Polizei sowie die Straßenmeisterei konnten hierbei ihre gute Zusammenarbeit unter Beweis stellen.


Blitzeis kann jeden von uns im alltäglichen Verkehr betreffen, deshalb ist es auch für die Einsatzkräfte wichtig, sich mit dem Szenario der Katastrophe zu beschäftigen, da es gerade in den Wintermonaten, wie wir schon des Öfteren feststellen mussten, vorkommen kann.

Um 13.00 Uhr trafen die ersten Meldungen in der LSZ ein, woraufhin sich die Feuerwehr Salmannsdorf als Erstes zum Unfallort begeben hat. Schnell wurde klar, das weitere Feuerwehren nachalarmiert werden müssen, sowie Rettungskräfte aus den umliegenden Gemeinden. Folgendes Szenario fanden die Einsatzkräfte vor:

•    Umgestürzter Bus mit eingeklemmten Jugendlichen
•    Verkehrsunfall mit 2 PKWs & eingeklemmte Personen
•    Traktorunfall mit eingeklemmten Personen
•    Panne eines Gefahrenguttransporters mit gefährlichen Stoffen

Kurz nach 13.00 Uhr wurden die Rettungskräfte des Roten Kreuzes und des Samariterbundes alarmiert. Damit ein Überblick geschaffen werden konnte, begaben sich sowohl der Einsatzleiter des Samariterbundes, als auch des Roten Kreuzes, zum Unfallort, um abklären zu können, wie viel Verletze es gibt und wie viel Personal benötigt wird. Von jeder Organisation gibt es einen Verbindungsoffizier, der mit der BH in Oberpullendorf zusammenarbeitet. Zur Versorgung der verletzten Personen wurde eine SanHist (Sanitätshilfsstelle) errichtet, die sich in folgende Punkte zusammensetzt:
•    Leiter SanHist
•    Notarzt
•    Transport Leitung- zuständig für den Patientenabtransport in umliegende Krankenhäuser
•    Behandlungsräume- jeder Raum hat einen eigenen Leiter

An der Schadenstelle war ein Notarzt, wie auch die Feuerwehr und ein Team der Rettungskräfte. Die Sanitäter halfen der Feuerwehr bei der Bergung der Verletzten. Die verletzten Personen wurden danach von der Feuerwehr zur medizinischen Versorgung in die SanHist gebracht, wo jeder Patient schon eine Patientenleittasche, welche für die Registrierung wichtig ist, bei sich hatte. Es mussten unter anderem Frakturen, Kopf- und Rückenverletzungen und Blessuren behandelt werden.

Weiters wurde ein Landeplatz für einen Helikopter bereitgestellt, sowie ein gekennzeichneter Bereich für die Einsatz- und Rettungsfahrzeuge. Durch die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte konnte das Szenario in kürzester Zeit behoben werden und somit die Übung um 15.00 Uhr abgeschlossen werden.

In der Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Oberpullendorf bedankte sich Jürgen Karall bei den anwesenden Einsatzkräften für die gute Zusammenarbeit und deren Teilnahme an der Übung. Für ihn war es ein voller Erfolg und er ist sehr zufrieden, wie das gemeinsame Arbeiten zwischen Roten Kreuz und Samariterbund funktioniert hat.

Alles in allem also eine gelungene Übung für den Samariterbund und ein weiteres Stückchen Erfahrung für unsere Rettungs- und Notfallsanitäter.