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Brunnenwasser in Zeiten der Cholera

Von 9. bis 16. Juni 2011 waren vier Mitarbeiter des Samariterbundes gemeinsam mit der Journalistin Anja Kröll von den Salzburger Nachrichten in Haiti, um die Wiederaufbau-Projekte des Samariterbundes im Erdbebengebiet fortzuführen. Die Bilanz der Monitoring-Mission fällt ausgesprochen positiv aus: Die Bauarbeiten laufen nach Plan und die Zusammenarbeit mit lokalen Behörden und Bauunternehmen funktioniert trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in dem zerstörten Land gut.


So konnten bereits mehrere Brunnen fertiggestellt werden, die bis zu 5.000 Menschen in der ländlichen Region Léogâne langfristig mit sauberem Grundwasser versorgen. Weiters konnten einige Sanitäranlagen fertiggestellt werden. Alle Anlagen werden von der Bevölkerung gut angenommen und intensiv genutzt. Gemeinsam mit den Sanitäranlagen tragen die Brunnen wesentlich zur Verbesserung der prekären hygienischen Situation in dem von einer schweren Cholera-Epidemie betroffenen Land bei. Zuletzt wurde von 5.400 Cholera-Toten und mehr als 330.000 infizierten Menschen in Haiti berichtet.