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Bürgermeister Häupl besuchte Flüchtlingseinrichtung


"Hier geht es mir gut, hier ist Frieden", hatte die 8-jährige Salwa neben ihre Zeichnung geschrieben. Das Bild zeigt sie glücklich neben einem Haus, Bäumen und Wiese. Unbedingt möchte das syrische Mädchen ihre Zeichnung jenem Mann überreichen, der heute ihr neues Zuhause, das Haus Ottakring des Samariterbundes Wien besucht, in dem sie gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern seit einigen Wochen lebt.

Dr. Michael Häupl besuchte heute das Haus Ottakring, eine Flüchtlingseinrichtung des Samariterbundes Wien, um damit die Willkommenskultur in Wien zu unterstreichen. "Wenn Menschen vor Terror, Krieg und Hungertod flüchten, dann bekommen sie bei uns Hilfe", so Häupl. Auch Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, Geschäftsführer Reinhard Hundsmüller sowie Dr. Siegfried Sellitsch, Präsident des Samariterbundes Wien und Geschäftsführer Oliver Löhlein begrüßten den Wiener Bürgermeister herzlich.

Emad aus dem Irak nutzte ein kurzes Gespräch mit dem Bürgermeister, um sich für die Hilfe und Gastfreundschaft der WienerInnen zu bedanken. Hamdi aus Somalia sprach von Wien über die weltweit beste und schönste Stadt. "Wir werden als Stadt Druck im Bund machen, damit die Asylverfahren beschleunigt werden", versprach Häupl. Außerdem werde Wien die Deutschkurse forcieren und Sprachkurse bereits für AsylwerberInnen anbieten.

178 Flüchtlinge, vorwiegend aus Somalia, Syrien und Afghanistan, leben seit August im Haus Ottakring. Ein Großteil der BewohnerInnen sind unbegleitete minderjährige Mädchen und Buben und auch Kinder wie Salwa, die gemeinsam mit ihren Eltern vor Krieg und Terror geflüchtet sind und in Wien auf eine neue Chance auf ein friedliches Leben in Sicherheit hoffen.