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Bundeshauptversammlung des Samariterbundes 2009

Am Samstag, den 20. Juni, fanden sich im niederösterreichischen Traiskirchen über 200 Delegierte des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs zur 20. Ordentlichen Bundeshauptversammlung ein. Die Funktionäre aus ganz Österreich haben den Bundesvorstand und Präsident Franz Schnabl mit klarer Mehrheit im Amt bestätigt.


Unter den Ehrengästen waren u.a. Bundesminister Rudolf Hundstorfer, Landesrätin Mag. Karin Scheele, Ehrenpräsident und Vizekanzler a.D. Dr. Hannes Androsch, Bundesminister a.D. und Präsident des PVÖ Karl Blecha, NR-Abgeordnete Mag. Christine Lapp, NR-Abgeordneter Bürgermeister Otto Pendl sowie LT-Abgeordneter und Vizebürgermeister Franz Gartner. Als Vertreter befreundeter Organisationen waren der Geschäftsführer der Volkshilfe NÖ Mag. Gregor Tomschizek, der stv. Vorsitzende der Österreichischen Kinderfreunde Andreas Kollross, der Präsident der Mietervereinigung Österreichs und Abgeordnete zum Wiener Landtag Georg Niedermühlbichler und die Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ Tina Tauß. Gastgeber waren der Bürgermeister von Traiskirchen Fritz Knotzer.

 

Franz Schnabl sprach in seinem Bericht über die vergangenen fünf Jahre die Entwicklung des Samariterbundes von der reinen Rettungsorganisation zur umfassenden Gesundheits- und Sozialorganisation an: „Wir sind präsenter und vielfältiger geworden, wir werden gehört und wahrgenommen, sind eingebunden in viele Projekte. Wir werden gebraucht als gut aufgestellte, moderne Gesundheits- und Sozialorganisation.“ Als Beispiele für die erweiterten Tätigkeitsgebiete des ASBÖ nannte Schnabl die Pflegekompetenzzentren in Stubenberg oder Weppersdorf sowie die ASB-eigenen Institutionen in der Asylbetreuung oder der Obdachlosenunterstützung.

Soziales Engagement ist gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise gefordert. Mit Institutionen wie dem Nikolauszug für bedürftige Kinder, dem Samariterladen oder der Samariterbund-Wohlfahrtsstiftung ist der ASBÖ dafür gut vorbereitet. Einsätze in der Katastrophenhilfe, wie beispielsweise nach der Tsunami-Katastrophe in Sri Lanka, oder in der Entwicklungszusammenarbeit haben gezeigt, dass der Samariterbund auch über die Grenzen Österreichs hinaus gebraucht wird.

 

„Das ist aber keine Präsidentenbilanz“, betonte Schnabl, „sondern vielmehr Ergebnis der Arbeit ehrenamtlicher und hauptamtlicher Samariterinnen und Samariter, Zivildiener und Unterstützer aus Wirtschaft und Politik“. Die gut funktionierenden Gruppen und die Freiwilligenarbeiten nannte Schnabl das Rückgrat des Samariterbundes.

 

Der neue Bundesvorstand des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

 

Präsident: Dir. Franz Schnabl

Vizepräsidenten: Abg.z.NR Bgm. Otto Pendl (NÖ), Dir. Mag. Günther Erhartmaier (OÖ), Ing. Alexander Prischl (W)

Mitglieder des Bundesvorstandes:

Dkfm. Hans Wehsely, Dr. Erich Dörfler, Dkfm. Siegfried Sellitsch, KR Josef Paul Habeler, BM a.D. Karl Blecha, Abg.z.NR Mag. Christine Lapp, LR a. D. Günter Dörflinger, MBA, LAbg. Otto Kernstock, Mag. Martin Gaisberger, Mag. Joachim Sallaberger, Ing. Wolfgang Zottl.

 

In seiner Funktion bestätigt wurde Bundessekretär und Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller.