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Bundeswettbewerb der Samariterjugend Österreichs

Jugendliche des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreichs zeigten ihre Kenntnisse am Pfingstwochenende in Attendorf / Hitzendorf in der Steiermark. Am Attendorfer Sportplatz (Bezirk Hitzendorf / Steiermark) wurde am Pfingstwochenende im Rahmen des Bundesjugendlagers des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreichs der Bundesjugendbewerb ausgetragen.


130 TeilnehmerInnen und zahlreiche Betreuerinnen und Betreuer aus ganz Österreich folgten der Einladung der Organisatoren, des ASB--Bundesjugendreferenten Thomas Scholze und Andreas Stieber, der als Jugendreferent der Ortsstelle Rohrbach/Steinberg für die lokale Organisation verantwortlich zeichnete.

Ab Pfingstsamstag stand Attendorf ganz im Zeichen der Samariterjugend. Der Sportplatz wurde zum Zeltlager. Das Wetter hielt sich nicht an die düsteren Prognosen der „Meteorolügen“, nur kurze Regenschauer unterbrachen das sonnige und warme Pfingstwetter.

Am Samstag stattete der Sanitätshelikopter „Christophorus 12“ den Samariterjugendlichen einen Besuch ab und sorgte so für den ersten Höhepunkt des Wochenendes. Die Besatzung stand den vielen interessierten Jungsamaritern Rede und Antwort, die sich um den Helikopter drängten.

Die anschließende Eröffnung war prominent besucht. Der Präsident des Samariter-Landesverbandes Steiermark, LAbg. Kurt Gennaro hielt die Festrede, bei der er den Stellenwert der Jugendarbeit im Samariterbund besonders hervorhob. LAbg. Ursula Lackner, die Bürgermeister Alois Gschier (Attendorf) und Heribert Uhl (Rohrbach-Steinberg), der ASB-Landesobmann Peter Scherling und der Sponsor, Ewald Gutschi, Direktor der Raiffeisenbank Hitzendorf mischten sich unter die zahlreichen BesucherInnen und demonstrierte so den hohen Stellenwert der Veranstaltung.

Der Erste-Hilfe-Teil des Bewerbes startete am Samstag mit Theorie und wurde am Sonntag mit den praktischen Übungen fortgesetzt.

Die jugendlichen TeilnehmerInnen maßen ihre Kenntnisse bei simulierten Unglücksfällen. Der Schminktrupp der Freiwilligen Feuerwehr Hitzendorf verwandelte Jugendliche in täuschend echte Unfallopfer, die von den jugendlichen Samaritern unter strenger Beobachtung der Jurymitglieder versorgt wurden.

 

Der Präsident des Samariterbundes, Franz Schnabl und Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller, die sich den Wettbewerb nicht entgehen ließen, waren von den Leistungen der jungen SanitäterInnen sichtlich angetan. Präsident Schnabl sieht in diesem Wettbewerb ein wichtiges Zeichen an die Jugend.

 

Aber auch das Gemeinschaftserleben kam am Pfingstwochenende nicht zu kurz. In der Nacht von Sonntag auf Montag war erneut Teamgeist gefragt. Bei einer Nachtwanderung waren in vier Stationen Aufgaben im Team zu lösen. So musste auch eine Übungsmelkmaschine gemolken werden. Dabei erwiesen sich viele Jugendliche als äußerst geschickte Gelegenheitslandwirte. Sketche der TeilnehmerInnen und Livemusik rundeten das vielfältige Programm ab.

 

Gesamtsieger der Gruppe Jugend 1:

RangGruppe
1St. Georgen am Steinfeld
2Ebreichsdorf
3Rabenstein
4Meidling 2
5Simmering
6Meidling 1
7Rudolfsheim-Fünfhaus

Gesamtsieger der Gruppe Jugend 2:

RangGruppe
1Ebreichsdorf 1
2Rohrbach/Steinberg
3St. Veit/Gölsen 1
4Favoriten
5Rabenstein 1
6Rabenstein 2
7Feldkirchen 2
8St. Veit/Gölsen 2
9Wilhelmsburg 1
10Ebreichsdorf 2
11Wilhelmsburg 2
12Feldkirchen 3
13St. Georgen am Steinfeld
14Wilhelmsburg 3
15Feldkirchen 1
16Meidling
17Traiskirchen-Trumau
18Simmering 1
19Simmering 2