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Coronavirus: Keine Panik, aber bitte Vorsicht!

Der Samariterbund empfiehlt Maßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung.


Die Sorge um eine Ansteckung durch das Coronavirus wird in Österreich immer größer. Vor allem die Krankheitsfälle im Nachbarland Italien verunsichern die Öffentlichkeit. Seit Dezember 2019 sind mehr als 70.000 Menschen an dem Virus erkrankt (Stand: 26.02.2020), das erstmals in Wuhan in China auftrat und offenbar durch Tiere übertragen worden ist.

Um das Risiko einer Ansteckung gering zu halten, empfiehlt der Samariterbund folgende Maßnahmen:

  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich gründlich mit Wasser und Seife. Desinfizieren Sie Ihre Hände regelmäßig mit alkoholhaltigem Desinfektionsmittel.
  • Beim Husten oder Niesen halten Sie sich nie die Hand vor, sondern bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch oder mit einer Ellenbeuge. Entsorgen Sie das Taschentuch und waschen Sie im Anschluss Ihre Hände.
  • Meiden Sie kranke Menschen, besonders wenn sie husten und/oder Fieber haben.
  • Bei Symptomen wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Atembeschwerden nehmen Sie schnellstens mit einem Arzt telefonisch Kontakt auf.
  • Vermeiden Sie Reisen in Gebiete, in denen das Virus auftritt. Vermeiden Sie persönlichen Kontakt mit Personen, die sich in betroffenen Gebieten aufgehalten haben.
  • Bewahren Sie Ruhe. Um von Lieferengpässen in Supermärkten durch Ausfälle in der Infrastruktur nicht betroffen zu sein, decken Sie sich mit Reserven wie Lebensmitteln, Mineralwasser und Medikamenten für zwei Wochen ein.
  • Sollten Sie Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden nach Kontakt mit einer erkrankten Person oder Aufenthalt in einem betroffenen Gebiet entwickeln, bleiben Sie zu Hause und kontaktieren Sie die telefonische Gesundheitsberatung unter der österreichweiten Telefonnummer 1450 (ohne Vorwahl).

„Eine rasche Weiterverbreitung der Infektion innerhalb der EU wird bei frühzeitiger Identifikation von Verdachtsfällen, entsprechender Kontaktpersonennachverfolgung sowie der Einhaltung von krankenhaushygienischen Maßnahmen derzeit als gering eingestuft“, erklärt Abg.z.NÖ Landtag (KO) und Samariterbund-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller. „Es gibt keine Hinweise darauf, dass Handelswaren ein Risiko darstellen. Die bisher in Europa diagnostizierten Fälle weisen alle auf engen Kontakt mit erkrankten Personen als Infektionsquelle hin“, so Hundsmüller.

GRAFIK: TSP/DPA