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Dank an die Tiroler Lebensretter

Tiroler Samariter retteten einem 56-Jährigen das Leben. Er bedankte sich jetzt mit sehr berührenden Worten.


"Ihr habt mir am 04.05.2018 in den Nachstunden das Leben gerettet! Ich möchte mich für Euren superschnellen und höchst professionellen Einsatz in aller Form bedanken. Es ist sehr beruhigend, ein derart schlagkräftiges Team in der Nähe zu haben und werde das auch in meinem Umfeld entsprechend weitergeben", so Max Osl an seine Lebensretter.

Gut einen Monat nach dem schicksalshaften Ereignis, das Max Osl (56) aus Kirchbichl völlig unerwartet ereilte, kam es zum Treffen mit seinen Lebensrettern, dem Notfallsanitäter NKV, Christoph Fuchs, und Rettungssanitäter Gabriel Wieland.Beide hatten damals Nachtdienst. 

Christoph Fuchs: "Ich kann mich noch gut erinnern, wir sahen gerade das Ende des Fußballmatches Salzburg gegen Marseille, als über Pager der Alarm zu einem Einsatz mit vermutetem Herzstillstand hereinkam. In knapp drei Minuten waren wir vor Ort. Seine Frau rief uns vom ersten Stock aus auferegt zu, dass wir raufkommen sollen." Der Einsatz lief äußerst routiniert ab: Notfallcheck, Start Reanimation, Ankleben Elektroden. Nach der zweiten Defibrillation – Notarzt Dr. Martin Pienz (ein Samariter der ersten Stunde in Tirol) traf gerade ein – konnten die Sanitäter schon wieder Kreislaufzeichen feststellen. Medikamente, Intubation und Transport nach Rosenheim (die Klinik Innsbruck hatte keine Aufnahmekapazitäten).

Max Osl: „Es ist mir ein absolutes Bedürfnis, mich bei den Sanitätern zu bedanken. Auch wenn ich mich an nichts mehr erinnern kann, meine Frau hat mir alles berichtet." Auch wenn er noch keine Antwort auf das "Warum?" erhalten hat (er ist Ausdauersportler, hatte noch nie Gesundheitsprobleme, raucht und trinkt nicht…), ist er überglücklich, dass es ihm heute schon wieder so gut geht, dass er seine erfolgreiche Kirchbichler Firma Digilog so leiten kann wie vorher.