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Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs distanziert sich von neuerlicher Spam-Mail

Im Internet kursiert derzeit wieder ein Spam-Mail, in dem Behauptungen und Berechnungen hinsichtlich angeblicher Geldbezüge von AsylwerberInnen angegeben werden und der Samariterbund als Quelle genannt wird. Der Samariterbund distanziert sich in aller Deutlichkeit von dieser hetzerischen E-Mail, in der nur versucht wird, Menschen in Not gegeneinander auszuspielen.


Unabhängig davon ist grundsätzlich festzuhalten, dass die Regelung über die Versorgung von Flüchtlingen nicht durch einzelne Vereine willkürlich vollzogen wird, sondern durch die 15 A Vereinbarung zwischen Bund und Land festgelegt ist. Der oder die VerfasserIn der Aufstellung berücksichtigt außerdem in Bezug auf verfügbares Familieneinkommen das System der Sozialhilfe nicht. Dieses steht ÖsterreicherInnen im Gegensatz zu AsylwerberInnen offen. Generell lassen sich die Zahlen ohne Quellenangabe schwer verifizieren. Auch das Verhältnis in Österreich Asylsuchender Menschen in Bezug auf ÖsterreicherInnen kann ohne Bezugsangabe nicht belegt werden.

 

Grundsätzlich bleibt aber zu sagen, dass diese Gegenüberstellung einzig und alleine das Ziel hat, Menschen zu verunsichern. Der Samariterbund möchte Menschen in Not helfen und nicht Menschen in Not gegeneinander ausspielen.