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Der Samariterbund Tirol ging in die Luft

Erstmalige gemeinsame Hubschrauber-Übung aller Rettungsorganisationen


Lautes Geknatter eines Bell-212-Großraum-Hubschraubers war am Samstag 01.07.2017 über Bad Häring zu hören. Besorgt fragten einige Bewohner nach, ob etwas passiert sei.

Schnell konnte für die Bevölkerung Entwarnung gegeben werden: Tatsächlich handelte es sich um eine Hubschrauber-Flugübung, die vom Samariterbund Tirol organisiert wurde und zu der erstmalig alle Tiroler Rettungsorganisationen gemeinsam eingeladen waren. Neben einem Großaufgebot von SamariterInnen waren SanitäterInnen vom Roten Kreuz, den Johannitern und Maltesern bei den verschiedensten Übungen vor Ort. Unterstützung gab es von der Flughelfer-Einsatzgruppe des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein sowie Vertretern der FF Bad Häring und Hopfgarten.

"Damit eine Übung dieser Größenordnung mit so vielen verschiedenen Organisationen funktioniert, bedarf es gründlicher Vorbereitung und absoluter Disziplin während der Übungen", so  Robert Lauf, Landesrettungskommandant  vom Samariterbund Tirol, der gleichzeitig auch für die Flughelfer der Feuerwehren im Bezirk Kufstein verantwortlich zeichnet. Der Pilot mit seinem Team der Heli Air  zollte allen Beteiligten größtes Lob, da die über 50 TeilnehmerInnen alle Übungsziele mit Bravour erreichen konnten.

Robert Lauf: "Täglich müssen Tiroler Einsatzkräfte mit den Notarzthubschraubern zusammenarbeiten. Auch bei Katastrophen oder Großschadenereignissen sind Hubschrauber unerlässlich. Sie fliegen Feuerwehr und Sanitätsdienste in Schadensgebiete, um vor Ort rasch und wirksam helfen zu können. Ziel diesmal war es,  alle ÜbungsteilnehmerInnen sowohl im Hubschrauber drinnen als auch außen am Seil hängend auf diese Situation vorzubereiten."

Foto: Samariterbund Tirol