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Ein langes Wochenende für die Linzer SamariterInnen

Das verlängerte Wochenende mit dem Nationalfeiertag am Montag brachte für die Helfer des Samariterbundes ein enormes Arbeitspensum.Täglich waren bis zu 500 Flüchtlinge auf ihrer Reise nach Deutschland beim Zwischenstopp in Linz zu betreuen.


Auch Dienstags und heute Mittwoch, jeweils die gleiche Situation: In den späten Nachtstunden und frühen Morgenstunden kommen die Flüchtlinge mit Bussen oder Zügen in Linz an und werden dann von den KollegInnen mit Essen, heißen Getränken, warmen Sachen, heißen Duschen und einem warmen Platz zum Schlafen versorgt. Natürlich wird bei Bedarf für die medizinische Versorgung gesorgt.

"In den vergangenen Nächten haben wir erstmals eine ganz besondere Stimmung verspürt. Die total durchgefrorenen Menschen waren so extrem dankbar. Dankbar für den trockenen, warmen Platz zum Aufwärmen und für unsere Hilfe und Unterstützung. All unsere Dolmetscher sind nach der Weiterreise der Menschen nochmals zu uns gekommen und haben uns ganz erstaunt mitgeteilt, dass sich die Flüchtlinge auch bei ihnen nochmals ganz intensiv bedankt haben. Ein schönes Gefühl, dass unsere Arbeit so geschätzt wird," so Landesrettungskommandant Christoph Bogner.