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Einstimmiges Ja zum ersten Rettungsvertrag für den Samariterbund Tirol in der Wildschönau

Geschlossenheit demonstrierte der Wildschönauer Gemeinderat am 8. Mai, als die Vergabe des örtlichen Rettungsdienstes auf der Tagesordnung stand. Auf die Ausschreibung im Boten von Tirol hin beteiligten sich zwei Rettungsorgansationen mit drei Angeboten. Der Samariterbund Tirol erhielt als Bestbieter den Auftrag, ab 1. Jänner 2007 für fünf Jahre den örtlichen Rettungsdienst durchzuführen.Angeboten hatte die Rot-Kreuz-Bezirksstelle Kufstein mit einer Kopfquote von 50,75 Euro, Meditrans (eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Roten Kreuzes Innsbruck Stadt) mit einer Kopfquote von 5,34 Euro und der Samariterbund Tirol mit einer Kopfquote von 6,80 Euro. Nachdem maßgebliche Fragen betreffend die Stationierung vor Ort auf Nachfrage der Gemeinde vom Billigstbieter nicht geklärt werden konnten, wurde der Samariterbund als Bestbieter beauftragt.Der ASB Tirol führt seit drei Jahren 90 Prozent der Fahrten in die Wildschönau zur vollsten Zufriedenheit der Bevölkerung und der niedergelassenen Ärzte durch. Wir sehen im Auftrag eine Bestätigung unserer Arbeit und eine Ermutigung an alle anderen Gemeinden, den Schritt der Kündigung des Rettungsvertrages mit dem Roten Kreuz zu wagen. Sie können nur gewinnen! Der erste Rettungsvertrag bedeutet einen Meilenstein in der Geschichte des Samariterbundes Tirol. Wir bedanken uns beim Wildschönauer Gemeinderat für das Vertrauen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit! Mit einstimmigem Beschluss vergab der Wildschönauer Gemeinderat am 8. Mai den örtlichen Rettungsdienst an den Samariterbund Tirol.