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Einzug in die neue Rettungszentrale Feldkirch


Mit Beginn des neuen Jahres 2015, wurde die neue Rettungszentrale Feldkirch in der Reichsstraße 130 von Arbeiter Samariter Bund und Rotes Kreuz bezogen. Nach einem kurzen Probebetrieb wurden die getrennten Dienststellen in der Reichsstrasse 153 (ASB), sowie jene im LKH Feldkirch (RK) geschlossen.

 

Die neue Rettungszentrale wurde nach den Ansprüchen und Abläufen beider Organisationen von Architekt Gunter Wratzfeld geplant und von der Fa. Tomaselli Bau errichtet. Für die Baukoordination waren das Generalunternehmen I+R Schertler Alge rund um Projektleiter Gert Wagner und Gerhard Berger von Berger Projektmanagement verantwortlich.

 

Mehr als 2.700 m2 Nutzfläche stehen nun in Form von Garagen-, Lager-, Sanitär-, Schulungs- und Diensträumlichkeiten  beiden Organisationen für den  Rettungsbetrieb zur Verfügung. Durch die gemeinsame Nutzung wurden für beide Vereine Synergien genutzt und es konnte mit einem Volumen von ca. 5,4 Millionen Euro eine moderne Infrastruktur aufgebaut werden.

 

 

- Umzug im Schnellverfahren -

 

In den letzten Wochen des vergangenen Jahres waren die Projektverantwortlichen von Samariterbund und Rotem Kreuz unermüdlich für die Organisation und Planung des Umzuges, die Vorbereitung des Dienstbetriebs und das "Hochfahren" der Technik beschäftigt.

 

Ohne Unterbrechung des 24-Stunden Dienstbetriebes  und für die Bevölkerung kaum wahrnehmbar musste innerhalb von 2 Tagen sämtliches Equipment - 20 Einsatzfahrzeuge, 160 Kg Verbandsmaterial, zahlreiche Geräte, 30 Boxen mit KAT-Material, ca 100 kg Reinigungs- und Desinfektionsmittel  - in die neue Dienststelle transportiert und an den dafür vorgesehen Orten eingeräumt werden.

 

Es sind alle Mitarbeiter - so Rot Kreuz Kommandant Gerhard Kräutler - an ihre Grenzen gegangen und haben unvorstellbares geleistet.

 

Die ersten gemeinsamen Tage zeigten bereits, welche Vorteile die neue Dienststelle mit sich bringt. Für die Dienstmannschaften - Zivildiener, Hauptberufliche und Ehrenamtliche Mitglieder - stehen zweckmäßige und helle Räumlichkeiten, viel Stau- und Bewegungsraum zur Verfügung und die bereits seit Jahren bestehende Kooperation kann durch die Nähe beider Organisationen zueinander noch weiter ausgebaut werden.

 

 

 

 

 

 

Immer im Fokus des Patienten werden von der neuen Zentrale an der Reichsstraße, im zuständigen Einsatzgebiet von Nenzing bis Klaus, über 70.000 Bürgerinnen und Bürger versorgt. Insgesamt arbeiten 17 Hauptberufliche, 30 Zivildienstleistende und über 200 ehrenamtliche Mitarbeiter verwaltungs- und rettungsdienstlich im neuen Gebäude.

 

Für Samstag, 09. Mai 2015 wird ein großer Tag der offenen Tür geplant. Hier wird der interessierten Bevölkerung die Gelegenheit geboten, einen Blick in das neue Gebäude und dessen Infrastruktur zu werfen. Weitere Informationen dazu werden rechtzeitig bekannt geben!