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Erfolgreiche Mantrailspur bei Assistenzeinsatz Tirols in Kärnten


Am Freitag Abend erfolgte die Anforderung des Staffelkommandanten der Rettungshundestaffel Samariterbund Kärnten an ein einsatzerprobtes Mantrailteam aus Tirol. Bereits seit Mittag galt ein 62-jähriger Pensionist aus Klein St.Paul im Görtschitztal als vermisst und wurde in einer großangelegten Suchaktion mit Einsatzkräften der Polizei, Diensthundeführern, dem Hubschrauber des Innenministeriums, der Rettungshundestaffel Samariterbund Kärnten sowie der Österreichischen Rettungshundebrigade fieberhaft gesucht.

Erst am Samstag, den 05.10.2013, begann Arthus, der geprüfte Mantrailhund des Samariterbund Tirol mit Rettungshundeführerin Gundula Czappek, Instructor des INBTI und Helfer Notfallsanitäter und Assistant Instructor Gerhard Czappek die Mantrailsuche am vermuteten Verschwindepunkt im Umkreis des heimatlichen Gehöftes in 900 Meter Seehöhe. Ohne Probleme konnte Arthus trotz immenser Geruchspools von Menschen und Tieren sowie verschiedensten Verleitungen den "cold trail" des Vermissten in einem äußerst schwierigen Gelände über mehr als vier Kilometer konstant verfolgen und die spätere Auffundstelle circa zehn Meter oberhalb für die Bildung einer Suchkette aus Feuerwehr, Samaritern und Flächenhund in diesem Bereich entsprechend verweisen. Nur zehn Minuten nach Beginn der Suche an der angezeigten Stelle, wurde der Vermisste unterkühlt und geschwächt geborgen. Laut Spurenanalyse dürfte der Mann inmitten des unwegsamen und von Gestrüpp zugewachsenen Geländes gestürzt sein und konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Der Samariterbund Tirol freut sich von ganzem Herzen über den glücklichen Ausgang! Danke an den Staffelkommandanten von Kärnten für die Alarmierung und an alle beteiligten Einsatzkräfte für die kameradschaftliche Zusammenarbeit.