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Erfolgreicher Mantrailereinsatz der Rettungshundestaffel Tirol in Sölden


Seit Sonntag wurde ein 20-jähriger Mann in Sölden vermisst und von Polizei, Hubschrauber, Bergrettung, Wasserrettung und Freiwilliger Feuerwehr gesucht.  Zuletzt wurde der junge Mann von Kollegen in der Nacht von Samstag auf Sonntag kurz nach Mitternacht in einem Lokal im Ortszentrum von Sölden gesichtet.

Nach Absprache mit der PI Sölden startete das Mantrailteam Rettungshund Arthus mit Rettungshundeführerin Gundula Czappek sowie als Helfer Notfallsanitäter Gerhard Czappek 55 Stunden nach dem Verschwinden an dem durch glaubhafte Zeugen gesichert geltenden Ansatzpunkt in dem besagten Lokal in Sölden. Der Trail führte durch das belebte Sölden hindurch bis zu einer Hängebrücke über die Ötztaler Ache. Auch auf der gegenüberliegenden Seite unmittelbar in Nähe des Elternhauses zeigte der Mantrailer Spurende durch Vorsitzen an. Die gelaufene Spur des Vermissten endete - aus welchen Gründen auch immer - in diesem Bereich. Dieses Ergebnis wurde anschließend mit Exekutive und Bergrettung besprochen.

Am darauf folgenden Tag wurde der Vermisste genau unter der besagten Hängebrücke, an der Mantrailer Arthus nach über zwei Kilometern Trail  bei Minusgraden und Schnee deutlich angezeigt hatte, tot aufgefunden. Der ORF berichtete darüber unter http://tvthek.orf.at/programs/70023-Tirol-heute.  Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen.
 
Danke an die PI Sölden und alle Suchkräfte für die überaus kameradschaftliche Zusammenarbeit.