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Erste integrierte Stabsausbilung der Landesregierung Burgenland

Aufgrund der Erfahrungen der Katastrophenereignisse der letzten Jahre liegt ein besonderer Schwerpunkt der Aus- und Weiterbildung in Burgenland derzeit im Bereich Stabstraining und Krisenkommunikation.


Das erste integrierte Sicherheitstraining unter der Leitung von Dr. Ernst Böcskör und DI Walter Adorjan fand vom 23.-25. April 2008 in der Landesfeuerwehrschule Burgenland in Eisenstadt unter Teilnahme aller burgenländischen Bezirkshauptmannschaften, sowie unter Teilnahme der Einsatzorganisationen statt.

 

Seitens des Samariterbund Burgenland konnten die Kollegen Markus Kappel (Stützpunkt Hornstein) und Alexander Malleschitz (Stützpunkt Andau) als Verbindungsoffiziere entsandt werden, um mit dem Verbindungsoffizier des Roten Kreuzes, DI Stefan Wagner die Fachgruppe Rettungsdienst zu bilden.

 

Zwei weitere integrierte Ausbildungen stehen im Jahr 2008 noch auf dem Plan der burgenländischen Landesregierung.

 

Die Vorträge zu den Themen Führungsorganisation, Führungsverfahren und Führungsmitteln von erfahrenen Offizieren. Die Lehrinhalte sind an die Richtlinie für das Führen im Katastropheneinsatz des Staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement (SKKM) des Bundes angepasst.

 

Höhepunkt der Ausbildung ist ein eintägiges Planspiel, bei dem der behördliche Einsatzleiter und sein Führungsstab zusammen mit den Verbindungsoffizieren der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Bergrettung, der Exekutive und des Bundesheeres ihr Können unter Beweis stellen müssen.

Ziel der Ausbildung ist die integrierte Schulung von Führungskräften der Behörden, der Einsatzorganisationen, von Sachverständigen bzw. Vertretern der Infrastrukturbetreiber, die auch im Einsatzfall in den Führungsstäben zusammenarbeiten müssen. Grundvoraussetzung dafür ist die Bereitschaft miteinander und von einander zu lernen, um auch im Katastrophenfall die Situation gemeinsam zum Wohle der Bevölkerung zu meistern.