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Franz Schnabl als Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs bestätigt


Am Samstag, den 15. Juni 2013, haben mehr als 300 Funktionäre des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs in der Wiener Messe den Bundesvorstand und Präsident Franz Schnabl mit klarer Mehrheit im Amt bestätigt. Die Bundeshauptversammlung des Samariterbundes wählte außerdem den Ersten Präsidenten des Wiener Landtages Prof. Harry Kopietz in den Bundesvorstand. Bundesminister Rudolf Hundstorfer und Vizekanzler a.D. Dr. Hannes Androsch richteten Grußworte an die Delegierten, die aus allen Bundesländern angereist waren. Unter den Ehrengästen war auch ASBÖ-Vorstandsmitglied, Bundesminister a.D. und Präsident des PVÖ Karl Blecha.

Franz Schnabl sprach in seinem Bericht über die vergangenen vier Jahre über den Ausbau der Bereiche Pflege, Betreuung und Soziales sowie aktuelle Entwicklungen im Rettungswesen: „Der Samariterbund hat sich in den vergangenen vier Jahren großen Herausforderungen gestellt und sie gemeistert. Wir haben unseren Chancen gesehen und sie genutzt. Und wir haben dabei immer im Blick gehabt, für wen wir das alles tun, nämlich für jene Menschen in Österreich und der Welt, die unsere Hilfe brauchen.“ Im Zeitraum zwischen 2009 und 2013 hat der Samariterbund alleine im Burgenland sechs neue Pflegekompetenzzentren eröffnet, seine Aktivitäten im Land Tirol vervielfacht, Auslandseinsätze in der Katastrophenhilfe absolviert, die Wohnungslosenhilfe in Wien ausgebaut und jährlich rund 18 Millionen Kilometer im Rettungs- und Krankentransport zurückgelegt. Zudem konnte die Anzahl ehrenamtlicher Mitarbeiter in den vier Jahren um 20 Prozent auf mehr als 5.600 gesteigert werden.

Besonderes Lob sprach der Präsident den haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement während des Hochwassers aus: „Die Samariter haben einmal mehr bewiesen, dass sie gut ausgebildet, gut vorbereitet und immer einsatzbereit sind. Vor allem aber waren sie sofort da, als die Menschen in den überfluteten Gebieten Hilfe gebraucht haben“, bedankte sich Franz Schnabl. Der Samariterbund war vor allen in den schwer betroffenen Gemeinden Goldwörth (Oberösterreich) und Marbach (Niederösterreich) im Einsatz. In Goldwörth versorgte die aus Wien angereiste Feldküche bis zu 1.800 Personen täglich.

Der neue Bundesvorstand des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs setzt
sich aus folgenden Personen zusammen:

Präsident: Dir. Franz Schnabl
Geschäftsführender Vizepräsident: Abg.z.NR Otto Pendl (NÖ)

Vizepräsidenten: Dir. Mag. Günther Erhartmaier (OÖ), Ing. Alexander Prischl (W)

Mitglieder des Bundesvorstandes:         
Dr. Franz Amler, BM a.D. Karl Blecha, Dr. Erich Dörfler, Vizebgm. KR Ruth Gabriel, Dr. Martin Gaisberger, KR Josef Paul Habeler, LAbg. a.D. Otto Kernstock, Erster Landtagspräsident Prof. Harry Kopietz, Abg. z. NR Mag. Christine Lapp, MA, Mag. Joachim Sallaberger, Dkfm. Dr. Siegfried Sellitsch, Dkfm. Hans Wehsely, Ing. Wolfgang Zottl.

In der konstituierenden Sitzung des neuen Bundesvorstandes wurde Bundessekretär und Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller in seiner Funktion bestätigt.