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Für den Ernstfall trainiert

Insgesamt 22 Rettungs- und Notfallsanitäter aus dem Burgenland bzw. aus Niederösterreich und Wien übten unter Anleitung von erfahrenen Führungskräften des Katastrophenschutzes im "Grenzgebiet Österreich-Ungarn" für den Ernstfall: Nachgestellt wurden im Rahmen von vier großen Übungen ein Verkehrsunfall mit Schülergruppe und 13 Verletzten, ein Verkehrsunfall mit Gefahrengut und 8 Verletzten, eine Explosion bei einer Rave-Party mit 4 Verletzten sowie Brand und Explosion mit 3 Schwerverletzten.


Ein ganzes Wochenende lang wurden die vom ASBÖ Landesverband Burgenland gestellten Aufgaben für die TeilnehmerInnen der KHD-Übung im Rahmen des HWL-Kurses Burgenland 2006 und der gleichzeitig stattfindenden KHD-Übung gelöst. Dank der perfekten Mithilfe der Feuerwehr Andau und unter der Organisation des Landesverbands Burgenland konnten alle vier großen Übungen mit verschiedenen Annahmen durchgeführt werden.

 

17 Feuerwehrmänner der freiwilligen Feuerwehr Andau sammelten beim Einsatz der Bergeschere sowie des Atemschutztrupps wertvolle Erfahrungen und fanden es natürlich sehr interessant, die Zusammenarbeit mit dem Samariterbund 36 Stunden durchgehend trainieren zu können.

 

Der Besuch des Bundestechnischen Leiters Wolfgang Zimmermann und vor allem dessen dankende Worte motivierten alle TeilnehmerInnen – besonders deshalb, weil die Temperaturen in der Nacht bereits auf 6 Grad fielen und –gemäß der Übungsannahme – „lärmende, verwirrte Jugendliche mit lauter Musik" die TeilnehmerInnen um 3 Uhr in der Früh nochmals aus ihren Schlafsäcken rissen.

 

Bei der Abschlussbesprechung am Sonntagabend konnten zur Freude aller TeilnehmerInnen bereits die Termine für die nächsten Übungen fixiert werden. Anmeldungen werden jederzeit gerne entgegengenommen.