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Geburt im Rettungswagen


Die Rettungsmannschaft vom ASB-Rabenstein wurde am Mi, 13.05.2015 kurz nach der Rückkehr von einem Krankentransport zu einer bevorstehenden Geburt in Hofstetten-Grünau alarmiert. Sieben Minuten später traf das ASB-Rabenstein Team Christoph Tod und Manuel Pfeifer am Einsatzort ein. Die Wehen kamen bereits im Minutentakt und daher wurde umgehend entschieden in das Uniklinikum St. Pölten zu fahren.
Die kleine Nora hatte es scheinbar aber eilig und daher kam ärztliche Unterstützung durch das NEF-Lengbach (Notarzt-Einsatz-Fahrzeug) mit einer Notärztin und einem Notfallsanitäter. Dann ging alles Schlag auf Schlag und das Kind kam zur Überraschung aller im Rettungsauto mitten auf der Pielachtalbundesstraße B39 bei Weinburg - noch vor dem Eintreffen des Notarztes - zur Welt. Der Vater und die ASB Mannschaft wurden somit überraschenderweise zu Geburtshelfern. Rettungssanitäter Manuel Pfeifer berichtet aufgeregt: "Noch während ich mit der Disponentin der Rettungsleitstelle Notruf NÖ telefoniert habe, sah ich bereits den Kopf des Kindes. Dass alles so schnell geht, habe ich nicht erwartet."
"Wir haben uns entschieden bei der nächstbesten Möglichkeit das Fahrzeug anzuhalten und auf den Notarzt zu warten. Doch noch bevor wir eine sichere Haltemöglichkeit erreichten, hörte ich bereits die Schreie des Babys.", erzählt der Einsatzfahrer Christoph Tod. Das kleine Töchterchen ist wohlauf und der Vater bedankt sich bei allen Beteiligten ganz herzlich im Namen seiner Familie. Trotz der einmaligen und stressigen Situation funktionierte die Rettungskette problemlos und eine Geburt im Rettungsfahrzeug wird wohl niemand mehr so schnell vergessen.

v.l.n.r: Papa Gerald Kraushofer, Baby Nora, Mama Stefanie Ertl, Notärztin Dr. Petra Pichler, ASB-Rabenstein Sanitäter Manuel Pfeifer , Notfallsanitäter Harald Radschopf, ASB-Rabenstein Sanitäter Christoph Tod
Text: Markus Putzenlechner ASB Rabenstein Foto: zVg

siehe auch NÖN: Zeitungsbericht