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Generationswechsel beim Samariterbund Ternitz-Pottschach

Christian Samwald folgt Franz Stix als Obmann nach


Im Rahmen ihrer diesjährigen Weihnachtsfeier am 25.11.2017 hielten die Ternitzer Samariter auch ihre Generalversammlung ab und wählten einen neuen Vereinsvorstand. Die Wahl war erforderlich geworden, weil Stadtrat Franz Stix die Zeit für einen Generationenwechsel gekommen sah: „Ich durfte dem ASBÖ Ternitz-Pottschach 17 Jahre lang als Obmann vorstehen. Angesichts der bevorstehenden großen Herausforderungen möchte ich das Amt nun aber gerne in jüngere Hände legen. Und erfreulicher Weise hat sich ein perfekter Nachfolger gefunden.“

Obmannsuche mit positivem Ergebnis

Mag. Christian Samwald, Vizebürgermeister der Stadtgemeinde Ternitz, erklärte sich ohne Zögern bereit, die Obmannfunktion beim Ternitzer Rettungsdienst zu übernehmen und wurde von den Samaritern einstimmig in sein Amt gewählt. Samwald – der für die Tätigkeit als Rettungsobmann in einigen anderen Vereinsfunktionen leiser treten wird – streute seinem Vorgänger wie auch den Samaritern Rosen: „Ich danke für das mir entgegenbegbrachte Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem kleinen, aber feinen Team des ASBÖ Ternitz-Pottschach. Franz Stix als bisher längstdienender Obmann unserer Gruppe hat eine eindrucksvolle Bilanz vorzuweisen. Ich bin stolz, seine erfolgreiche Arbeit fortführen zu dürfen.“

Die Herausforderungen der Zukunft

Auf wenig Arbeit darf Samwald in seiner neuen Funktion nicht hoffen: Die Mitarbeiter kommen aufgrund steigender Anforderungen und Transportzahlen immer öfter an ihr Limit, und die Dienststelle im Ternitzer Stadtzentrum platzt aus allen Nähten. Als „Einstandsgeschenk“ bringt Samwald einen Plan der Stadtgemeinde Ternitz für die Errichtung eines Zubaus zur Dienststelle mit: „Mit diesem Projekt sichern wir eine zeitgemäße Ausstattung unseres Rettungsdienstes – sei es bei den Garagen oder den Schulungs-, Büro- und Mannschaftsräumen – auf viele Jahre.“ Die Gemeinde Ternitz rechnet mit Baukosten von ca. 800.000 Euro, ein Teil davon wird von den Samaritern selbst getragen, ein Teil soll durch Spenden der Bevölkerung aufgebracht werden.