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GEZA: Entwicklungszusammenarbeit gerade jetzt besonders wichtig

GEZA unterstreicht Bedeutung nachhaltiger Entwicklungspolitik


Die Wirtschaftskrise trifft die Entwicklungsländer besonders dramatisch, obwohl sie die geringste Verantwortung dafür tragen. Die Zahl der hungernden und obdachlosen Menschen hat mittlerweile die Milliardengrenze überschritten, bereits erreichte wirtschaftliche Fortschritte sind massiv gefährdet.

"Wir haben nur eine Welt", betont NR-Präsidentin und Beiratsvorsitzende der GEZA Mag.a Barbara Prammer. "Die Herausforderungen der Wirtschaftskrise machen vor Landesgrenzen nicht halt, und wir haben die Verpflichtung zur Mitmenschlichkeit. Hilfe zur Selbsthilfe ist immer noch der beste Ansatz", ermahnt sie, gerade in Zeiten wie diesen unsere globale Verantwortung nicht zu vergessen.

"Um die Wirtschaft langfristig zu beleben, ist es notwendig, auch und gerade die Entwicklungsländer zu stärken. Wachstum in den Entwicklungsländern kann ein bedeutender Impulsgeber für Wachstum und
Beschäftigung in anderen Teilen der Welt sein und trägt zu Frieden und Stabilität weltweit bei", stellt GEZA-Geschäftsführer Andreas Balog fest. "Wir dürfen nicht der Versuchung erliegen, die Krise als
Vorwand für Kürzungen zu nehmen, sondern vielmehr in der Krise eine Chance sehen, jetzt gemeinsam Visionen für eine schnell zusammenwachsende Welt zu entwickeln."

"Ein erster Schritt dazu wäre es, die bestehenden internationalen Verpflichtungen einzuhalten und die nötigen Steigerungen im EZA-Budget vorzunehmen, um unseren Beitrag für eine Erreichung der
UN-Millenniumsziele zu leisten. Hier sind auch die österreichischen Politiker stark gefordert", wünscht sich  ASBÖ-Präsident Franz Schnabl eine weitsichtige Politik.

Als Gesellschafter der GEZA ist der ASBÖ räumlich und inhaltlich stark mit der Non-Profit-Organisation verbunden. Getreu ihrem Motto "der Welt die Hand reichen" setzt sich die GEZA derzeit in Projekten
in Afrika, Zentralamerika und Europa für Armutsbekämpfung, Wirtschaftsentwicklung, Bildung, Gesundheit, Demokratieförderung sowie Menschen- und Frauenrechte ein. Mehr Informationen zu den
Projekten der GEZA finden Sie auf www.geza.at.

Rückfragehinweis:
   Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
   Karola Foltyn-Binder
   Tel.: 0664/ 844 60 17
   mailto: karola.foltyn-binder@samariterbund.net