Inhalt
< vorheriger Artikel

GEZA unterstützt Aktion gegen Pröll’s Millionenshow

Entwicklungshilfe-Organisationen luden Finanzminister ein, zum positiven Joker zu werden


copyright: Rupprecht

copyright: Rupprecht

Unter dem Motto "Pröll’s Millionenshow: Die Ärmsten der Welt brauchen einen Joker" versammelten wir uns auf Initiative der AG Globale Verantwortung am 20.2.2009 gemeinsam mit weiteren VertreterInnen der Hilfsorganisationen für Entwicklung und Katastrophenhilfe vor dem Finanzministerium in Wien, um auf die aktuellen Budgetverhandlungen zwischen Außenminister Spindelegger und Finanzminister Pröll hinzuweisen.

 

Die Hilfsorganisationen luden Finanzminister Pröll ein, durch Bereitstellung der nötigen Budgetmittel zum positiven Joker für die Menschen in den Entwicklungsländern zu werden und ihnen Lebenschancen zu eröffnen.

 

Seitens der GEZA nahmen Geschäftsführer Andreas Balog, Projektleiterin Friedarike Santner und Projektmitarbeiter Michael Fink teil. „Die aktuellen Herausforderungen (Finanz, Wirtschaft, Klima, Hunger, Energie, Krankheiten) machen vor Landesgrenzen nicht halt  und können nur global - gemeinsam - gemeistert werden. Österreich will mit seinem Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mehr globale Verantwortung übernehmen und zu Stabilität und Frieden auf der Welt beitragen. Das wird aber nicht ohne soziale Gerechtigkeit funktionieren. Als siebtreichstes Land der Welt und fünftreichstes Land der EU darf Österreich gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht auf die Ärmsten der Armen vergessen und den notwendigen Weitblick verlieren“, appelliert Andreas Balog an das Verantwortungsbewusstsein der Politiker.