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Gleichenfeier für Pflegekompetenzzentrum in Olbendorf

Unter dem Ehrenschutz von Soziallandesrat Dr. Peter Rezar fand am Freitag, 16. April, die Gleichenfeier für ein neues Pflegekompetenzzentrum des Samariterbundes in Olbendorf statt. Der Samariterbund war durch Landespräsident Josef Paul Habeler vertreten. Wolfgang Sodl , Bundesrat und Vizebürgermeister von Olbendorf, moderierte die Veranstaltung.


Bürgermeister Otto Holper zeigte sich bei der Begrüßung der Gäste erfreut über den Gewinn für seine Gemeinde: „Für Olbendorf bedeutet die neue Pflegeeinrichtung, dass unsere Bürger bis ins hohe Alter bestens versorgt sein werden. Mit dem Pflegekompetenzzentrum bieten wir in Olbendorf eine weitere attraktive Möglichkeit für ein Altern in Würde.“

 

Paul Habeler, Präsident des Samariterbundes Burgenland, hielt in seiner Rede fest, dass bei den Pflegekompetenzzentren des Samariterbundes die Bedürfnisse und Wünsche der BewohnerInnen im Mittelpunkt stehen: „Mit Weppersdorf und Strem haben wir bereits erfolgreich bewiesen, dass mit bestens motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liebevolle Pflege in Österreich möglich ist. Mit dem bereits fünften Pflegekompetenzzentrum im Burgenland wollen wir dafür sorgen, dass qualitativ hochstehende Gesundheits- und Sozialvorsorge in Österreich leistbar bleiben."

 

"Es ist ein wichtiges Ziel der Sozialpolitik des Burgenlandes ein regionales und hochwertiges Angebot für die Pflege und Betreuung der Burgenländerinnen und Burgenländer zu schaffen. Der Samariterbund Burgenland ist dabei ein wichtiger Partner des Landes. Ich bin überzeugt davon, dass die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner im Pflegekompetenzzentrum in Olbendorf sehr hoch sein wird und dass sie sich dort sehr wohl fühlen werden", erklärte Landesrat Dr. Peter Rezar.

 

Das Pflegekompetenzzentrum wird mit 17 Einzel- und sechs Doppelzimmern professionelle Kurz- und Langzeitpflege für ältere Menschen anbieten. Eines dieser Zimmer konnte bei der Gleichenfeier bereits vollausgestattet besichtigt werden. Zusätzlich werden fünf betreubare Wohneinheiten errichtet, die synergetisch in das Konzept des Samariterbundes passen. Im Zentrum der Anlage soll der sogenannte „Dorfplatz“ der Kommunikation und Entspannung dienen. Ein hoch qualifiziertes und motiviertes Pflegepersonal wird den BewohnerInnen rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Eine breite Menüpalette sowie abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten runden das Angebot ab. Als Bauträger fungiert die OSG (Oberwarter Siedlungsgenossenschaft). Bereits im Oktober 2010 soll die Einrichtung in Betrieb gehen. Die Investitionskosten liegen bei rund zweieinhalb Millionen Euro.