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Goldene Johann-Strauß-Medaille für EURO-Einsatz

Der Wien Tourismus hat – neben anderen Blaulichtorganisationen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens – die für den Wiener Euro-Rettungseinsatz verantwortlichen Hilfsorganisationen geehrt. Mit großer Freude nahmen daher am Mittwoch, dem 8. Oktober 2008, Einsatzleiter Peter Hoffelner (Rotes Kreuz Wien) sowie der Leitende Notarzt Franz Mikulcik (Wiener Rettung) und Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann (Arbeiter Samariterbund) stellvertretend für das Sanitätsteam Wien die Goldene Johann-Strauß-Medaille entgegen.


Verliehen wurde diese Auszeichnung im Rahmen der Wiener Tourismuskonferenz durch GR Fritz Strobl, Vizepräsident Wien Tourismus, und Norbert Kettner, Wiener Tourismusdirektor. Geehrt wurden insgesamt vier Organisationen, deren außerordentlichem Einsatz es zu verdanken ist, dass die EURO 2008 TM für Gäste und Einheimische zu einem internationalen Sportfest wurde: die Wiener Polizei, die Wiener Linien, Ö3 Das Hit-Radio sowie das Sanitätsteam Wien.

 

"Diese Auszeichnung ist für uns eine besondere Anerkennung unserer Zusammenarbeit, die in dieser Form zum ersten Mal stattgefunden hat", so Einsatzleiter Peter Hoffelner. "Wir haben uns zweieinhalb Jahre auf diesen Großevent vorbereitet. Es ist für einen Einsatzleiter unheimlich beruhigend, wenn diese Planung in der Realität auch dann so hervorragend funktioniert." In diesem Team, das eigens für die EURO 2008 TM geschaffen wurde, waren neben den vier Freiwilligen-Organisationen Rotes Kreuz, Arbeiter Samariterbund, Johanniter Unfall Hilfe und Malteser Hospitaldienst auch die Wiener Berufsrettung, der Krankenanstaltenverbund, die Magistratsdirektion – Gruppe Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen – und zur Unterstützung auch das Bundesheer und die Wasserrettung organisiert.

 

Die sanitätsdienstliche Bilanz fiel eindeutig positiv aus: "Für die vielen hunderttausenden Fans, die in Wien zu Gast waren, haben wir eigentlich nicht allzu viel zu tun gehabt", erklärte Hoffelner. Insgesamt wurden 2.732 Menschen im Einflussbereich des Sanitätsteams betreut und behandelt. Dazu gehörten die Fan Zone Wien, die Public Viewings und der Außenbereich des Stadions mit dem Sanitätszentrum Stadionbad. Die meisten Gründe für die Behandlungen waren Pflaster für kleine Blessuren und die Ausgabe von Kopfschmerztabletten.

 

Danach folgen in der Statistik des Sanitätsteams die Kreislaufbeschweren – von ganz leicht, bis zu notärztlichen Interventionen. Rund zehn Prozent der betreuten Personen, exakt 266, mussten in ein Spital gebracht werden.