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Groß Engersdorf: Suche nach Vermisster fand ein gutes Ende

Rettungshundestaffel des Samariterbundes NÖ im Einsatz   Ebreichsdorf / Groß Engersdorf, 17. März 2014 – Am 17. März 2014 um 17:10 Uhr wurde die Rettungshundestaffel des Samariterbundes NÖ Gruppe Ebreichsdorf über Notruf 144 zu einem Sucheinsatz nach Groß Engersdorf im Bezirk Mistelbach alarmiert. Vermisst wurde eine 70-jährige, demente Frau, welche seit den Vormittagsstunden abgängig war.


Handyortung blieb leider erfolglos:

Sofort machten sich die ersten Einsatzteams auf den Weg. Um 19:45 Uhr trafen die ersten Hundeteams mit der Einsatzleitung bei der Feuerwehr Groß Engersdorf ein. Gegen 19:30 Uhr wurde von der örtlichen Einsatzleitung eine Handyortung versucht, da die Vermisste mit ihrem Sohn telefoniert hatte. Die Handyortung blieb jedoch negativ und somit wurde um 22:22 Uhr mit der Suche durch unsere Teams begonnen. Gegen 23:23 Uhr war das zugeteilte Gebiet durch vier Hundeteams abgesucht. Um 23:30 Uhr hatte die Einsatzleitung vor Ort wieder telefonischen Kontakt mit der vermissten Dame. Aufgrund der Informationen via Telefon wurde nochmals der Hubschrauber des Innenministeriums alarmiert. Weiters wurden markante Punkte im freien Feld durch die Feuerwehr vor Ort mit Fahrzeugen makiert, um mittels Blaulicht auf sich aufmerksam zu machen. Auch diese Möglichkeit verlief leider im Sande. 23:45 Uhr: es wurde zusätzlich zu den bereits im Sucheinsatz befindlichen Kräften die Hundestaffeln des Roten Kreuzes und die ÖRHB nachalarmiert. Kurz danach brach der telefonische Kontakt mit der gesuchten Frau komplett ab.

 

Weitere Fußtrupps verstärkten die Suchmannschaften:

02:03 Uhr: Vom Samariterbund Ebreichsdorf wurden Fußtrupps ausgeschickt, um in der näheren Umgebung nach der Frau Nachschau zu halten. Auch die Bahnhöfe in der Umgebung wurden nochmals kontrolliert. Von 03:18 - 04:03 Uhr wurde ein weiteres uns zugeteiltes Gebiet durch drei Hundeteams abgesucht. Parallel dazu war ein weiterer Fußtrupp bis 04:15 Uhr unterwegs. Um 04:30 Uhr wurde der Einsatz bis zum Sonnenaufgang unterbrochen.

Da die Rettungshundestaffel des Samariterbundes jedoch für die Morgen- bzw. Vormittagsstunden keine Ressourcen stellen konnte, rückte diese um 04:45 Uhr vom Einsatzort ab und blieb für alles Weitere in Rufbereitschaft. In den Morgenstunden des 18. März wurde die Suche nach der vermissten Person fortgesetzt, doch auch diese blieb vorerst ergebnislos.

 

Landwirt fand die vermisste Frau am Feld:

Am Mittwoch dem 19. März fand dann die Suchaktion glücklicherweise ein positives Ende. Die vermisste Frau wurde ca. zehn Kilometer, vom eigentlich begonnen Suchort, von einem Landwirt auf einem Feld entdeckt. Ihr Zustand war den Umständen entsprechend gut.

 

Von der Rettungshundestaffel des Samariterbundes LV NÖ Gruppe Ebreichsdorf standen zwei Personen als Einsatzleitung, vier Hundeführer und fünf Helfer im Einsatz. Vom Samaritebrund Wien Gruppe Simmering wurde ein Helfer, vom ASBÖ Wien Gruppe Favoriten ein Hundeführer, zwei Helfer und vom ASBÖ LV Wien zwei Helfer entsandt.